Geislingen / Claudia Burst Am 15. März findet die zweite „Fridays for Future“-Demonstration in der Geislinger Fußgängerzone statt. Schüler fühlen sich von Schulen im Stich gelassen.

Alle Geislinger Schulleiter lehnen die Teilnahme an der  Klimaschutz-Demonstration „Fridays for Future“ während der fünften und sechsten Unterrichtsstunde ab. Die einzelnen Lehrer dagegen finden die Aktion ihrer Schüler zum Teil zwar gut, dürfen das jedoch offiziell nicht sagen.

Keine klaren Positionen

Diese unklare Haltung treibt Jannis Kelemen und seine Mitstreiterinnen Tamara Maier, Lilly Stahl und Hannah Röcker zur Verzweiflung. Vor allem weil sie viele Schüler von der Teilnahme abhält. „Alle finden es gut, aber nicht während der Schulzeit“, sagt Jannis Kelemen und ergänzt: „Aber wen würde es denn sonst interessieren, was wir wollen?“

Nicht alle Schüler sind enthusiastisch

Auf der anderen Seite sind die wenigsten Jugendlichen mit demselben Enthusiasmus wie Kelemen, Maier, Stahl und Röcker dabei, sich für die Umwelt einzusetzen. „Es ist unglaublich schwer, die Leute zu mobilisieren“, hat Jannis Kelemen festgestellt. Viele legten eine „Das-bringt-ja-eh-nichts-Mentalität“ an den Tag.

Am Freitag, 15.März, findet zweite Geislinger Demo statt

Trotzdem zeigen sich die aktiven Schüler optimistisch, was die Stimmung und auch das Erreichen der Ziele – die Politiker und Verantwortlichen aufzurütteln – betrifft. Sie alle freuen sich auf die zweite Demo „Fridays for Future“, die am 15. März stattfindet.

Wer mehr wissen will: in der Freitagsausgabe der GZ (15.März) berichten wir auf einer Sonderseite über „Fridays For Future“

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