· Gazelle und Löwe

Beim Unternehmerforum der Kreissparkasse in Uhingen verdeutlichte der renommierte Zukunftsforscher Professor Dr. Horst W. Opaschowski mit plastischen Beispielen seine Thesen. Was ist die Non-Stop-Gesellschaft? Opaschowski: "In Afrika wacht jeden Morgen eine Gazelle auf und weiß, auch heute muss ich wieder schneller sein als der Löwe, sonst überlebe ich nicht. In Afrika wacht jeden Morgen ein Löwe auf, der weiß, ich muss heute wieder schneller sein als die langsamste Gazelle, sonst überlebe ich nicht."

· Der kleine Unterschied

Europäische Unterschiede gibt es durchaus. Schmunzelnd nannte beim Unternehmerforum der Kreissparkasse der Zukunftsforscher Opaschowski dieses Beispiel zum morgendlichen Seniorenalltag: "Ein deutscher Rentner steht um 7 Uhr auf, nimmt seine Herztablette, frühstückt und macht sich an die Gartenarbeit. Der englische Senior steht um 8 Uhr auf, trinkt Tee und geht zu einem Hunderennen. Der französische Rentner steht um 9 Uhr auf, kippt einen Cognac - und ab gehts zur Freundin."

· Arbeiter arbeiten...

Was halten Sie von dem Opaschowski-Spruch? "Der Arbeiter arbeitet, der Chef scheffelt."

· Gute Geschenkidee

Der Familienrat tagt, um sich ein passendes Geschenk für die demnächst 80 Jahre alt werdende Oma zu überlegen. Es geht hin und her, schließlich ist es nicht einfach, für die Frau in ihrem Alter etwas Passendes zu finden. Plötzlich macht der kleine Jakob seinen Vorschlag. "Wir könnten der Oma doch einen Computer schenken, mit dem sie wahrscheinlich wenig anfangen kann. Und dann schenkt sie ihn mir und macht sich selbst damit eine große Freude."

· Im politischen Berlin

Dieser Girls Day wird Caroline Fischer, Schülerin am Mörike-Gymnasium Göppingen, noch lange in Erinnerung bleiben. Sie versuchte nämlich vor Ort im Berliner Bundestag zu eruieren, wie der Arbeitstag einer Politikerin aussieht. Die SPD-Wahlkreisabgeordnete Heike Baehrens hatte sie eingeladen. Womöglich hat Carolin dabei unvermutet weitere bekannte Gesichter aus dem Kreis Göppingen gesehen. Denn der CDU-Wahlkreisabgeordnete Hermann Färber begrüßte jetzt die erste Gruppe aus seiner Heimat, die über das Bundespresse- und Informationsamt die Hauptstadt besuchten - inklusive einem dicht gedrängten Informations-, Gesprächs- und Besichtigungsprogramm. 47 Männer und Frauen aus dem Kreis Göppingen zwischen 14 und 74 Jahren gehörten der Besuchergruppe an. Natürlich begrüßte auch Färber seine Gäste - das gemeinsame Erinnerungsfoto war natürlich obligatorisch. Hat sich Färber bereits in Berlin eingelebt? Der JU-Vorsitzende aus dem Kreis Göppingen, Simon Weißenfels, der der Delegation angehörte, traute dem wohl nicht ganz. Er überreichte Färber als Geschenk einen Berlin-Reiseführer.

· Scho ghört?

Nette kleine Begebenheiten schreibt das Leben am laufenden Band. Sie erscheinen in der GEISLINGER ZEITUNG unter der Rubrik "Scho ghört?" an jedem Samstag Samstag an dieser Stelle. Es darf auch ein Bonmot sein, eine lustige Begebenheit, auch etwas Satirisch-Kritisches, etwas Kurioses oder ein Foto-Schnappschuss. Allemal sollen diese nicht ganz bierernsten Beiträge Anlass zum Schmunzeln geben. Dabei sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen, liebe Leser. Was haben Sie denn alles "scho ghört" in Ihrer Stadt, Ihrer Gemeinde, am Arbeitsplatz, im Büro, in der Vesperpause, im Verein, am Stammtisch, bei der Familienfeier oder beim Tratsch? Verraten Sies uns. Der direkte Draht zur Redaktion der GEISLINGER ZEITUNG: Telefon: (07331) 202-41; E-Mail:

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