Musikkabarett Well-Brüder bieten Satire in ausverkaufter Rätsche

Den Well-Brüdern aus ’m Biermoos (von links) Karl, Christoph und Michael Well eilt ihr Ruf voraus – die gereiften bayerischen Vollblutmusiker spielten auch bei der Rätsche in Geislingen vor ausverkauftem Haus.
Den Well-Brüdern aus ’m Biermoos (von links) Karl, Christoph und Michael Well eilt ihr Ruf voraus – die gereiften bayerischen Vollblutmusiker spielten auch bei der Rätsche in Geislingen vor ausverkauftem Haus. © Foto: Hermann Dölger
Geislingen / Hermann Dölger 11.02.2019
Drei Brüder aus der bekanntesten bayerischen Volksmusikfamilie aus dem Biermoos spielen bei der Rätsche vor über 200 Zuhörern auf allem, was Töne machen kann.

Zu den Meistern des bayerischen Kabaretts gehören die Well-Brüder, die am Samstag in der ausverkauften Rätsche in Geislingen zu Gast waren. Bei Christoph, Michael und Karl Well kommt zu den herzhaften Zoten über die Welt der „Großkopferten“  eine unbedingt zu bestaunende Vielseitigkeit in der Beherrschung von Musikinstrumenten. Und: ein derartiges musik-artistisches Können, dass man sich immer wieder im Zirkus wähnt.

Well-Brüder spielen einfach alles

Akkordeon, Harfe, Tuba, Flöten, Trompete, Gitarre, Zupfbass und und und: Die Brüder spielen alles, was Töne machen kann.  Die Brüder ließen Alphörner in eine Swingnummer hinübermutieren, und den Brexit mit dem Dudelsack anklingen.

Lokale Desaster werden auf die Schippe genommen

Inhaltlich ließ das Trio seiner Fantasie freien Lauf. In einigen Stücken zeigten die Wellbrüder, dass sie sehr schnell die lokalen Gegenwartsthemen recherchiert hatten – der B 10-Ausbau oder das MiGy-Baudesaster etwa waren eingebaut.

Wer mehr wissen will: Ein Konzertbericht ist morgen in der GEISLINGER ZEITUNG und der NWZ zu lesen (12. Februar)

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