Zu den Meistern des bayerischen Kabaretts gehören die Well-Brüder, die am Samstag in der ausverkauften Rätsche in Geislingen zu Gast waren. Bei Christoph, Michael und Karl Well kommt zu den herzhaften Zoten über die Welt der „Großkopferten“  eine unbedingt zu bestaunende Vielseitigkeit in der Beherrschung von Musikinstrumenten. Und: ein derartiges musik-artistisches Können, dass man sich immer wieder im Zirkus wähnt.

Well-Brüder spielen einfach alles

Akkordeon, Harfe, Tuba, Flöten, Trompete, Gitarre, Zupfbass und und und: Die Brüder spielen alles, was Töne machen kann.  Die Brüder ließen Alphörner in eine Swingnummer hinübermutieren, und den Brexit mit dem Dudelsack anklingen.

Lokale Desaster werden auf die Schippe genommen

Inhaltlich ließ das Trio seiner Fantasie freien Lauf. In einigen Stücken zeigten die Wellbrüder, dass sie sehr schnell die lokalen Gegenwartsthemen recherchiert hatten – der B 10-Ausbau oder das MiGy-Baudesaster etwa waren eingebaut.

Wer mehr wissen will: Ein Konzertbericht ist morgen in der GEISLINGER ZEITUNG und der NWZ zu lesen (12. Februar)