Bildung Respekt vor dem Abitur

Geislingen / Angelina Neuwirth 06.08.2018
Sieben Schüler des Geislinger Michelberg-Gymnasiums, die jetzt in die zwölfte Klasse kommen, erzählen, wie sie dem Abitur entgegenblicken.

Der 17-jährige Jonas Ade aus Reichenbach freut sich auf das nächste Schuljahr, „aber natürlich habe ich ein bisschen Furcht vor dem Abitur“, sagt er. „Man hat schon ein bisschen Angst, dass man es nicht packt, aber ich versuche, mich anzustrengen.“ Nach dem Abitur würde er gerne Grundschullehramt studieren, davor kann er sich noch vorstellen, ein freiwilliges soziales Jahr zu machen. Die Ferien verbringt er mit Arbeiten, „aber ich versuche auch, ein bisschen zu lernen, damit ich nächstes Jahr durchstarten kann“, erzählt er.

Melanie Alrachid aus Geislingen denkt mit gemischten Gefühlen an das nächste Schuljahr. „Endlich habe ich das Abi und kann die Schule verlassen, aber negativ ist der anstehende Stress“, sagt die 16-Jährige. „Ich bin mir schon seit Jahren sicher, dass ich danach Politikwissenschaft und Englisch auf Gymnasiallehramt studieren will.“ In den Ferien will sie auch arbeiten und viel mit Freunden unternehmen, erzählt sie, aber auch mit dem Lernen und der Vorbereitung anfangen, damit sie gut in das Schuljahr einsteigen kann.

„Ich denke mit positiven Gefühlen an das nächste Schuljahr, weil ich dann das Abitur hinter mir habe und damit einen großen Lebensabschnitt geschafft habe“, sagt der 18-jährige Daniel Lang. Der Schüler aus Geislingen will nach dem Abitur studieren, ist sich aber noch nicht sicher, was es sein soll. Wie seine Mitschüler will auch er in den Ferien arbeiten, aber gleichzeitig die Auszeit genießen.

Der 16-jährige Michael Menzel aus Kuchen ist einerseits froh, dass das kommende Schuljahr das letzte ist, denn „die Schule kennt man jetzt mittlerweile, dann kommt etwas Neues. Aber andererseits habe ich auch Respekt, denn das Abi ist nicht ohne“, sagt er. Nach der Schule will er in Richtung Elektrotechnik oder Maschinenbau gehen. „Ich versuche auch ein bisschen, mich auf das Abi vorzubereiten und die Schule nicht ganz zu vernachlässigen.“

Timea Niederberger ist froh, wenn es „danach rum ist. Aber ich habe wie alle anderen auch Respekt vor dem Abi“, sagt die 17-Jährige aus Kuchen. „Danach möchte ich in Richtung soziale Arbeit ein duales Studium machen, ich hoffe, dass das klappt.“ In den Ferien will sie sich auch ein bisschen Geld dazu verdienen und will auch lernen, „aber das steht nicht so im Vordergrund“.

„Ich freue mich auf jeden Fall auf nächstes Jahr, weil dann alles vorbei ist, aber ich bin irgendwie auch traurig, weil es das letzte Schuljahr ist und ich meine Freunde dann nicht mehr so oft sehe. Ich bin aber auch aufgeregt wegen dem Abi und mache mir Gedanken darüber“, sagt die 17-jährige Melike Mahadir aus Kuchen. Nach dem Abitur will sie Bauingenieurwesen oder Architektur studieren und stellt auch ein freiwilliges soziales Jahr in Aussicht. In den Ferien besucht sie ihre Familie in der Türkei und will viel Zeit am Strand verbringen, um entspannt in das letzte Schuljahr zu starten.

Der 16-jährige Luca Grimaldi aus Geislingen ist zuversichtlich, dass er sein Abitur schafft. „Natürlich mache ich mir Sorgen, aber ich denke, das ist normal, und ich bin auch froh, dass ich dann die Schule hinter mir habe und einen neuen Lebensabschnitt beginnen kann.“ Direkt danach will er in Italien ein Sprachen-Studium beginnen.

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