Beschluss Radweg: Stadt sieht keine Alternative

Wie soll der neue Radweg von Geislingen nach Amstetten verlaufen? Das war am Mittwoch Thema im Geislinger Gemeinderat.
Wie soll der neue Radweg von Geislingen nach Amstetten verlaufen? Das war am Mittwoch Thema im Geislinger Gemeinderat. © Foto: Carsten Rehder
Geislingen an der Steige / Isabelle Jahn 16.05.2018
Trotz Bedenken von Seiten des Umweltschutzamts, beharrt die Geislinger Stadtverwaltung auf einer Variante des neuen Radwegs nach Amstetten.

Die Geislinger Stadtverwaltung sieht nur eine Möglichkeit, wenn es um den Trassenverlauf des neuen Radwegs von Geislingen nach Amstetten geht: Variante zwei von insgesamt drei sieht vor, dass der Radweg entlang der B 10 verläuft – zuerst am Böschungsfuß, dann ein kurzes Stück über den bisherigen Standstreifen an der Bundesstraße. Von diesem Standpunkt weicht Oberbürgermeister Frank Dehmer nicht ab, obwohl das Regierungspräsidium Stuttgart der Stadt nahegelegt hat, eine alternative Variante vorzuschlagen. Der Grund: Das Landratsamt Göppingen sieht Variante zwei nicht als umsetzbar an. Das Umweltschutzamts äußerte Bedenken: Der Grundwasserschutz sei durch den Bau eines neuen Weges in der Nähe des Trinkwasserbrunnens der Energieversorgung Oberes Filstal (EVF) gefährdet.

OB Dehmer spricht sich dennoch dafür aus, die Variante zwei umzusetzen. Die Gemeinderäte waren sich in der Sitzung am Mittwoch weitgehend einig und stimmten dem Antrag der Stadtverwaltung mit nur einer Gegenstimme zu.

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