Weiler Projekt Dorfkernsanierung nimmt Fahrt auf

Die Dorfstraße in Weiler: Dort könnten im Zuge einer Dorfkernsanierung Parkbuchten entstehen.
Die Dorfstraße in Weiler: Dort könnten im Zuge einer Dorfkernsanierung Parkbuchten entstehen. © Foto: Markus Sontheimer
Weiler / Jochen Weis 25.07.2018
Weiler will ins ELR-Programm. Vorarbeiten dazu – unter anderem ein Entwurf für eine neue Ortsmitte – sind bereits geleistet.

Mit dem Dorfplatz hat alles angefangen, doch längst schon hat die gleichnamige Weilerner Arbeitsgruppe den gesamten Ortskern im Blick: Nachdem zum Jahreswechsel der Förderbescheid des Programms „Gut beraten“ über 4000 Euro ins Haus geflattert war, hat – mit selbigem Geld finanziert – die Kommunalentwicklung eine Bestandsaufnahme der Bausubstanz in Weiler, Hofstett und den umliegenden Gehöften vorgenommen.

Wobei der Fokus auf dem Bereich Linde bis Dorfplatz liegt. Das ist jener Abschnitt der Dorfstraße, der – so der Wille der Arbeitsgruppe um Norbert Barf und Frieder Fritsch – als Sanierungsbereich Aufnahme ins Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) finden soll.

„Außerdem hatte noch die Jagdgenossenschaft 3000 Euro genehmigt“, sagt Weilers Ortsvorsteherin Bettina Maschke, „damit waren wir in der glücklichen Lage, dass wir nicht unser Ortsbudget belasten mussten“.

Auch wenn bislang noch keine konkreten Ergebnisse der Auswertung vorlägen, so lasse sich schon eines sagen: „Laut Kommunalentwicklung hat Weiler gute Chancen, ins ELR aufgenommen zu werden“, erläutert Maschke. Dabei werde der Schwerpunkt gemäß den Vorgaben des Programms auf „privaten Wohnbaumaßnahmen“ liegen. Zweck des Ganzen ist es, den Ortskern zu verdichten und dort neuen Wohnraum zu schaffen. Was laut Maschke für Weiler unumgänglich ist, „wir haben derzeit keine Reserven an Bauplätzen“.

Außerdem hat die AG bereits einen Entwurf für einen neu gestalteten Dorfplatz ausgearbeitet. „Dieser orientiert sich an einem Konzept des Geislinger Architekten Manfred Gaißer aus dem Jahr 2013“, erläutert Maschke. Vorgesehen ist dort unter anderem ein kleiner Kiosk – „für den Verkauf bei Festen der örtlichen Vereine oder des Kindergartens, ohne großen Aufwand betreiben zu müssen“, wie Maschke erklärt.

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