Während zahlreiche Geschäfte und Einrichtungen aufgrund der Corona-Gefahr geschlossen sind, sind unter anderem Post-Stellen wie Filialen und DHL Paketshops nach der bundesweiten Regelung von den Schließungen ausgenommen. „Angesichts der derzeitigen Situation kommt es jedoch vor, dass einzelne Filialen beziehungsweise DHL Paketshops schließen müssen beziehungsweise eingeschränkte Öffnungszeiten haben“, teilt Post-Sprecher Marc Mombauer auf Nachfrage mit. Gründe seien zum Beispiel Krankheit oder fehlender Kinderbetreuung durch Kita- und Schulschließungen. Dennoch sei der überwiegende Teil der Partner-Filialen und DHL Paketshops auch weiterhin geöffnet und die Versorgung mit Postdienstleistungen somit derzeit flächendeckend sichergestellt.

Öffnungszeiten der Post-Filialen können sich kurzfristig ändern

Wer Briefe versenden, Pakete aufgeben oder abholen möchte, informiert sich am besten auf der Internetseite der Post über die Öffnungszeiten der Filialen. Aktuell kann es laut Mombauer vorkommen, dass sich die Öffnungszeiten einzelner Filialen kurzfristig ändern, da einzelne Betreiber aufgrund der derzeitigen Situation nicht wie gewohnt öffnen können.

Corona: Schutzmaßnahmen in Post-Stellen und bei Paket-Zustellung

„Wir beobachten die dynamische Situation hier sehr genau und passen die Geschäftstätigkeit unseres Unternehmens kontinuierlich an, um mögliche Auswirkungen für unsere Kunden möglichst zu mildern“, erklärt Mombauer. „Ebenso treffen wir auch in unseren Partner-Filialen geeignete Schutzmaßnahmen insbesondere in Gebieten mit einer hohen Anzahl von Infektionen.“ Dazu zählen laut dem Sprecher etwa Hinweise zu Abstandsregeln und zur Hygiene beim Bezahlen. Filialen werden teils mit Schutzwänden für den Tresen- und Thekenbereich ausgestattet.

Auch bei der Auslieferung gibt es Maßnahmen, um einer Ansteckung mit dem sich immer weiter verbreitenden Coronavirus vorzubeugen: Bei der Übergabe von Paketen wird auf die Unterschrift des Empfängers verzichtet, darüber informiert die Post auch auf ihrer Homepage. Stattdessen dokumentieren die Zusteller anstelle des Empfängers die erfolgreiche Auslieferung mit ihrer eigenen Unterschrift.

Sofern der Empfänger damit nicht einverstanden ist, werden die Sendungen zur Abholung in die Filiale gebracht oder an den Absender zurückgesandt. So wird der persönliche Kontakt zwischen den Empfängern und Zustellern reduziert und eine mögliche Übertragung von Viren über Handscanner und Stift vermieden, heißt es weiter.