Kreis Göppingen Piraten appellieren an Stadt Göppingen

Kreis Göppingen / PM 10.09.2013
Mit Blick auf die Enthüllungen über den US-amerikanischen Geheimdienst NSA fordert die Piratenpartei im Kreis Göppingen die Stadt Göppingen auf, ihre digitalen Programme auf Open-Source-Programme umzustellen.

In einer Pressemitteilung weisen die Piraten auf Berichte der britischen Tageszeitung "The Guardian" sowie der amerikanischen Zeitung "The New York Times" hin. Danach arbeitet die NSA mit Herstellern kommerzieller Software zusamme, um gezielt Schwachstellen in deren Programme einzubauen. Bei dieser Software müsse damit gerechnet werden, dass eigens für die NSA entwickelte Hintertüren existieren würden. "Kein System, das mit dieser Software arbeitet, kann als sicher bezeichnet werden", betont Julian Beier, Bundestagskandidat der Piraten im Kreis Göppingen.

Um Daten zu schützen, raten die Piraten zum Umstieg auf quelloffene Systeme. Nur wenn der Quellcode der Software offenliege, könne überprüft werden, ob solche Hintertüren existieren. Für die Göppinger Stadtverwaltung, die ständig mit sensiblen Daten arbeite, sei ein Umstieg auf freie Software unabdingbar. Zudem solle konsequent eine Verschlüsselung, basierend auf offenen Standards, genutzt werden.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel