Geislingen an der Steige Pfarrer lassen sich zur Schnecke machen

SIMON JAKOBER 20.06.2013

Am Wochenende fand das "KonfiCamp" des Evangelischen Jugendwerks Bezirk Geislingen auf der Dobelmühle bei Aulendorf statt. 268 Konfirmanden und 98 Mitarbeiter aus 21 verschiedenen Gemeinden des Kirchenbezirks verbrachten bei tollem Wetter drei abwechslungsreiche Tage.

Am späten Freitagnachmittag kamen die Busse auf der Dobelmühle an. Die Teilnehmer erkundeten das weitläufige Gelände und bezogen die Zelte. Nach dem Abendessen versammelten sich alle im Zirkuszelt. Das Impulsteam fuhr auf dröhnenden Motorrädern ins Zelt und die Band "Jumbucks" heizte mit ihrer Musik kräftig ein.

Die Konfirmanden mussten ihr schauspielerisches Können unter Beweis stellen, indem sie Szenen aus verschiedenen Fernsehsendungen vorspielten. Anschließend konnten sie sich beim Mutsprung und an der Kletterwand nochmal aktiv betätigen oder den Abend bei Stockbrot am Lagerfeuer gemütlich ausklingen lassen.

Am Samstagvormittag traten die Gemeinden gegeneinander an, um ihre Pfarrer "zur Schnecke zu machen": Während die Pfarrer in Schneckenkostümen als lebensgroße Spielfiguren auf dem Fußballplatz abwarten mussten, kämpften im Zirkuszelt die Konfirmanden in verschiedenen Spielen um Punkte, damit ihre "Schnecke" vorziehen durfte.

Zum Schluss konnten die Pfarrer selbst doch noch ins Spiel eingreifen und um die Wette kriechend den Sieger ermitteln. Der Gewinner erhielt die "Goldene Kanne". Anschließend ging es im Zirkuszelt mit einem Impuls und fetzigen Liedern weiter.

Nachmittags wurden zahlreiche Workshops angeboten: von Schneckennudeln backen über Sport- und Bastelangebote bis zu einer Einführung in Licht- und Tontechnik. Außerdem war genügend Zeit, um am Badesee die Sonne zu genießen.

Am Abend ging es zur "Volle Kanne Show", bei der das Impulsteam fragte: "Wie stellst du dir Gott vor?"

Bei der anschließenden "Late Night Action" konnte man am Giant Swing, einer riesigen Schaukel, oder beim Kistenstapeln seinen Mut beweisen. Wer es ruhiger angehen lassen wollte, sang am Lagerfeuer oder stärkte sich mit Flammkuchen und Waffeln.

Am Sonntagmorgen maßen sich die Konfirmanden nochmals bei Fußball, Indiaca, Schwedenschach oder anderen Turnieren. Nach dem Impuls und einer letzten Stärkung wurden die Zelte geputzt und nach der gemeinsamen Verabschiedung die Busse bestiegen.

Schon in zwei Wochen gibt es ein Wiedersehen, nämlich beim Nachtreffen am 30. Juni im Rahmen des Jugendgottesdienstes "Celepraytion" in Gingen.