Geislingen / Von Stefanie Schmidt An der Pestalozzischule wurden zwei  Feuertreppen angebracht. Noch sind sie nicht zugänglich. Deshalb ist das obere Stockwerk gesperrt.

Es sind die Holzdecken, die der Geislinger Pestalozzischule seit geraumer Zeit Probleme bereiten. Und dies in zweifacher Hinsicht: Zum einen dünsten sie vor allem bei hohen Temperaturen den Schadstoff PCP aus, der früher in gängigen Holzschutzmitteln enthalten war (wir berichteten). Zum anderen entsprechen sie nicht mehr den aktuellen Brandschutzvorschriften: Entlang von Fluchtwegen dürfen in Schulen keine leicht entzündlichen Materialien verbaut sein, erläutert Stadtbauamtsleiter Karl Vogelmann auf Nachfrage der GEISLINGER ZEITUNG. Doch auch in den Fluren der Pestalozzischule sind die Decken mit Holz verkleidet. Deshalb ist die obere Etage des Gebäudes im Moment aus Brandschutzgründen gesperrt und es kann dort kein Unterricht stattfinden.

Damit die obere Etage bald wieder genutzt werden kann, wird zurzeit eine Zwischenlösung eingerichtet.  An zwei Seiten des Gebäudes wurde eine gerüstartige Feuertreppe angebracht. Was nun noch fehlt, sind die Zugangstüren zu der neuen Konstruktion.

Im Zuge einer Sanierung sollen im kommenden Jahr sowohl der Brandschutz als auch die Schadstoffbelastung in der Luft auf einmal angegangen werden.

Mehr zu der Brandschutz- und PCP-Problematik in der Pestalozzischule lesen Sie am Dienstag, 18. Dezember, in der GEISLINGER ZEITUNG und im E-Paper.