In den betroffenen Stockwerken werden die mit PCP behandelten Holzdecken in den Fluren, im Treppenhaus sowie in den Klassenzimmern entfernt.

Das gehe nur mit Schutzanzug und Atemmaske, wie die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung schreibt. Der Staub werde abgesaugt und die Luft gereinigt. „Die Bauarbeiten laufen sehr gut“, sagt Stefan Dangelmaier vom Geislinger Stadtbauamt. „Wir sind sogar vor dem Zeitplan.“ Die Sanierung habe man extra auf die Sommerferien gelegt, damit Schüler und Lehrer nicht mit dem Staub in Berührung kommen. Dort, wo die Holz­elemente bereits entfernt sind, werden Elektro­leitungen erneuert und Rauchmelder installiert. Parallel dazu werden marode Fenster ausgetauscht und in mehreren Zimmern Fußböden erneuert.


Ein Schadstoffgutachter werde die Arbeiten abnehmen, erläutert Dangelmaier. Dieser prüfe, ob die Schule PCP-frei ist. Erst danach könne man mit der Montage der schalldämmenden Gipskartonplatten an der Decke beginnen. Diese Baumaßnahme werde sich aber noch bis ins neue Schuljahr ziehen. Die Schüler der betroffenen Zimmer müssten dann vorübergehend innerhalb des Schulhauses umziehen.

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