Lesung Neues von den Schwebewesen

 Gespannt lauscht das Publikum den neusten Abenteuern mit den Schwebewesen. Autor Claus Bisle stellt in der Stadtbücherei Geislingen sein neues Buch vor.
 Gespannt lauscht das Publikum den neusten Abenteuern mit den Schwebewesen. Autor Claus Bisle stellt in der Stadtbücherei Geislingen sein neues Buch vor. © Foto: Tamara Hell
Tamara Hell 08.12.2018

Um Punkt halb acht legt sich eine erwartungsvolle Stille über die Stuhlreihen der Stadtbücherei in Geislingen. Claus Bisle liest dort aus seinem neuen Buch „Schwebewesen II – auf der Suche nach Quintus Zickel“ vor. Der Abend wird von Renate Menzel stimmungsvoll auf dem Klavier begleitet.

Die Fortsetzung des ersten Bandes, „Quintus Zickel und die Schwebewesen“, wurde von den Lesern bereits sehnlichst erwartet. Erwachsene und Kinder lauschen gespannt den neuesten Abenteuern der beiden Freunde Simon und Julia. Claus Bisle gibt den Zuhörern einen kurzen Rückblick.

„Das erste Buch war sehr spannend“, bestätigt der elfjährige Emil Leo Kornau den Bericht des Autors. Vor zwei Jahren gewann Emil einen Vorlesewettbewerb, bei welchem Claus Bisle in der Jury saß. Seit Emil den ersten Band der Schwebewesen gewonnen und gelesen hat, ist er ein großer Fan.

Schwebewesen sind weder Mensch noch Tier. Es sind unsichtbare Wesen, die sich von Licht ernähren. Sie umgeben die Menschen und sind für Gerüche verantwortlich. Dies entdeckt Professor Quintus Zwickel im ersten Band. Doch am Ende der Geschichte verschwindet er, weshalb sich Julia und Simon zu Beginn des zweiten Bandes auf die Suche nach ihm begeben.

Kurzweilig, mit unterschiedlichen Stimmen und voller Emotionen liest Claus Bisle ein paar Ausschnitte aus dem Buch vor.

An einigen Stellen ist das Gelächter groß, wie zum Beispiel, als Julia und Simon den „Mufflingsnebel“ genervter Zugpassagiere entdecken. „Mufflinge sind die Schwebewesen der Menschen und die können zum Teil sehr unangenehm sein“, schmunzelt der Erfinder der unsichtbaren Wesen. „Das ist praktisch, so weiß man immer schon vorher, wer vor der Türe steht.“

Der Eybacher erzählt auch aus seinem Leben als Autor. Manchmal, so erklärt er, käme es zu Missverständnissen zwischen ihm und seiner nicht-schwäbischen Lektorin. So wolle diese ihm zum Beispiel „Altes Männle“ nicht durchgehen lassen. „Bei uns Schwaben ist das normal“, habe er daraufhin gekontert.

Bereits jetzt schreibt Bisle an Band vier und arbeitet auf die Veröffentlichung des dritten Bandes hin. „Mir ist wichtig, dass ihr was zu lesen habt, und ihr werdet nach dem zweiten Band sofort den dritten lesen wollen“, prophezeit er und verspricht, dass der nächste Schwebewesen-Titel bereits im März erscheinen wird.

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