Im Gegensatz zum privaten Bereich beginnt das Jahr für die Stadtverwaltung natürlich nicht erst mit dem 1. Januar. Bereits im Sommer und Herbst des Vorjahres beginnen die Haushaltsplanungen und somit werden die „Guten Vorsätze“ quasi schon im alten Jahr gesetzt.

Laut einer Statistik hatten sich für 2018 die meisten Menschen „Stress vermeiden beziehungsweise abbauen“ vorgenommen – das wird vermutlich auch 2019 wieder für viele ein Vorsatz sein. Ich befürchte allerdings, dass dies auch in diesem Jahr so manchem nicht gelingen wird. Hier ist wohl auch in erster Linie an negativen Stress im Sinne von „(zu) viel Arbeit“ gedacht.

Mit Blick auf die Stadt kann ich sagen, dass wir auch in 2019 wieder viel Arbeit vor uns haben. Beim Alten Zoll wird nach langen Voruntersuchungen und Planungen nun die Sanierung angegangen, was in der Fußgängerzone deutlich spürbar sein wird. Neben dem nächsten Abschnitt des Tälesbahnradwegs soll nun auch der Ausbau eines Radwegs in Richtung Amstetten angegangen werden. Am Tegelberg ist als Neubauprojekt die Mensa der Gemeinschaftsschule eine Aufgabe und in Aufhausen wird mit dem Bau der Sport- und Mehrzweckhalle begonnen.

Parallel wird uns weiterhin auch das MiGy beschäftigen und mit der Pestalozzischule und der Hallenbadturnhalle haben wir zwei anspruchsvolle Sanierungsprojekte auf der Agenda. Wem das noch nicht genug ist: Unsere wachsende Stadt benötigt auch weitere Kindergartenplätze im Bereich der Oberen Stadt. Neben dieser kleinen Auswahl an großen Maßnahmen beschäftigen uns aber auch viele weitere größere und kleinere Projekte und das Tagesgeschäft, das auch nicht weniger wird.

Wenn wir den Stress also schon nicht abbauen können, dann sollten wir versuchen, diesen als positiven Stress zu sehen – ich werde das so machen.