Wittingen Mit Signalen und Märschen zum Jagen

Wittingen / ERNST HÄGE 17.03.2012

Ihren Übungsabend hat die Jagdhornbläsergruppe der Kreisjägervereinigung Göppingen auf die Alb nach Wittingen ins Gasthaus Wolfmeier verlegt.

Die Gruppe bläst keine Konzerte. Mit Signalen und Märschen halten sie die Tradition des Jagens aufrecht. Die Signale dienen auch zur Sicherheit bei der Jägerei, um die Befehle zu signalisieren, wie etwa: "Aufhören zu schießen", erklärt der musikalische Leiter Joachim Rau.

Obmann Rudolf Probost aus Deggingen begrüßte die Jagdfreunde beim erstmaligen Aufenthalt der Gruppe in Wittingen. "Wir haben heute den Übungsabend auf die Alb verlegt, um hier einen Besuch bei unserem Jagdfreund Karlheinz Werner abzustatten. Nachdem wir eine Bläsergruppe sind, machen wir den Besuch auf musikalische Weise." Mit dem unterschiedlichen Blasen ertönten dann die passenden Musikstücke wie "Begrüßung" und "Die Hundefanfare".

Zum Programm der Einheit gehört auch der "Brauereimarsch", der dann sehr gerne beim Besuch einer Brauerei von den Jägern geblasen wird. Beim Signal "Zum Essen" wussten alle Teilnehmer, was zu tun ist.

War bei der Gründung der Gaststätte in Wittingen 1875 Butterbrot mit Honig als Stärkung im Angebot, so stärkten sich jetzt die 30 Jagdhornbläser mit einer kräftigen Metzelsuppe.

Die Gaststätte Wolfmeier wird in der fünften Generation betrieben. Die jetzigen Inhaber Antonia und Karlheinz Werner bieten in ihrem Lokal wiederholt Wildspezialitäten von der eigenen Jagd an.