Geislingens Ordnungsamtschef Philipp Theiner musste am Mittwoch auf dem Gelände des Skateparks in Altenstadt mehrere Platzverweise erteilen. Wie Theiner der GZ berichtet, hatten sich dort zeitweise ungefähr 15 Personen gleichzeitig aufgehalten. „Das ist beim derzeitigen Infektionsgeschehen einfach zu viel“, sagt der Ordnungsamtschef.  Die Stadtverwaltung habe jedoch kein Interesse, den Skatepark zu schließen, stellt Theiner klar. Sie sei an guter Zusammenarbeit mit dem Skatepark interessiert und wolle, dass die Jugendlichen Sport machen können. Dazu sei Theiner aber auf die Eigenverantwortung der Besucher angewiesen. Vincent Stampfer, Vorsitzender des Skatepark-Vereins, zeigt Verständnis und appelliert zusammen mit Theiner an die Skater, die Regeln einzuhalten, damit der Park weiterhin geöffnet bleiben kann. Ordnungsamt und Skatepark einigten sich auf Vorgaben, die auf dem Gelände gelten sollen.

Maximal zehn Personen sind erlaubt

Daraufhin hängten Theiner und Stampfer dort gestern Hinweisschilder auf. Besucher des Skateparks sollen folglich möglichst allein fahren und Abstand halten. Wenn das nicht möglich ist, gilt eine Maskenpflicht. „Denk bitte daran, dass du gerade nur alleine, mit deinen Geschwistern und maximal einem weiteren Freund draußen unterwegs sein darfst.“, werden  die Skater außerdem ermahnt. Maximal zehn Personen dürfen den Skatepark gleichzeitig nutzen. Stampfer könne sich gut vorstellen, dass Freiwillige die Jugendlichen beaufsichtigen. Dafür habe der Verein jedoch derzeit zu wenig Helfer. Deshalb sucht Stampfer nun weitere Ehrenamtliche. Wer sich beim Skatepark engagieren möchte, kann sich per Mail melden: info@skatepark-geislingen.de