Fast ganz Europa mit seinen wichtigsten Verkehrsadern bildet das große interaktive Display ab, das im Großraumbüro der Geislinger Spedition Wiedmann und Winz prominent an der Wand hängt. Als der Bundestagsabgeordnete Hermann Färber (CDU) zusammen mit seinem Parteikollegen Steffen Bilger, Staatssekretär beim Bundesverkehrssministerium, bei der Spedition zu Besuch ist, zeigt Färber dem Verkehrsexperten aus Berlin aber zuerst einmal den Blick aus dem Fenster.

Tunnel ist nicht im vordringlichen Bedarf

Von dem Büro in den Neuwiesen aus sieht man nämlich direkt auf die Kreuzung zwischen B 466 und Wiesensteiger Straße – aus der Planung für die neue B 10 als Geislingen-Mitte bekannt. Bis dort ist der Neubau der Bundesstraße im so genannten vordringlichen Bedarf.

Aktuell laufen die Planungen für diesen Abschnitt der Bundesstraße und den Tunnel hoch auf die Alb durch den Schildwachtberg. Aber wird die neue B 10 auch in einem Zug gebaut? Der Bund werde das Projekt nicht bremsen, versicherte Bilger im Gespräch mit Micha Lege, dem Geschäftsführer von Wiedmann und Winz. „Was von den Ländern geplant ist, wird auch bezahlt“, sagte er. Denn alle Projekte, die es in den Bundesverkehrswegeplan geschafft haben, hätten „ihre Notwendigkeit bewiesen.“

Mehr über die Auswirkungen der Verkehrspolitik, zum Beispiel die Nebenwirkungen der Lkw-Maut, lesen Sie morgen, 13. Februar, in der GEISLINGER ZEITUNG und im E-Paper.