Kreis Göppingen Landrat erläutert IHK den Klinikneubau

Kreis Göppingen / PM 24.06.2013
Landrat Edgar Wolff war zu Gast in der Bezirksversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) in Göppingen. Vor den mittelständischen Unternehmern berichtete Wolff über die Schwerpunkte und Herausforderungen der Kreispolitik.

Im Mittelpunkt standen neben dem Weiterbau der B 10 der vom Kreistag beschlossene Neubau der Klinik am Eichert.

Die Alb Fils Kliniken seien mit den Standorten in Geislingen und Göppingen mit ihren 2450 Beschäftigten der größte Arbeitgeber im Kreis Göppingen, sagte Wolff. Es sei der klare politische Wille des Kreistags, beide Standorte in kommunaler Trägerschaft erhalten zu wollen. Der beschlossene Neubau in Göppingen ermögliche ein "modernes und funktionsoptimiertes Krankenhaus", sagte Wolff. Die bisher mit 347 Millionen Euro veranschlagten Gesamtkosten lägen deutlich unter den mit 420 Millionen Euro bezifferten Sanierungskosten.

Beim Meinungsaustausch ging es um die Einhaltung der veranschlagten Neubaukosten, die laut Landrat mit einem strengen Kostenmanagement im Griff behalten werden sollen. Angesichts der unterschiedlichen Klinikstandorte kam die Frage nach einer Kooperation mit dem Christophsbad auf, vor allem bei nicht medizinischen Leistungen wie Apotheke oder Labore, Wäscherei, Werkstatt und Technik, Reinigung oder Küche. Damit könnten Baukosten und Betriebskosten eingespart werden.

Landrat Wolff betonte in diesem Zusammenhang, dass bereits eine Kooperation zwischen den Kliniken bestehe. Ziel sei es aber, diese Zusammenarbeit noch weiter auszubauen.

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