Der Kreistags-ausschuss für Umwelt und Verkehr hat beschlossen, fünf Kommunen beim Ausbau der Radwege finanziell zu unterstützen. Insgesamt investiert der Kreis 49 244 Euro für neue Markierungen und Sanierungen der Wege in Bad Ditzenbach, Deggingen, Eislingen, Göppingen und Wäschenbeuren. Die fünf Kommunen hatten zuvor elf Anträge gestellt, die von der Verwaltung begutachtet wurden. Insgesamt unterstützt der Kreis nun acht Projekte.

Auf der Landesstraße zwischen Jebenhausen und Göppingen soll bergabwärts ein Radweg auf der Straße markiert werden. Zwischen Keplerstraße und der Querung der B 10 wird ein Streifen mit einer Breite von 1,85 Metern eingerichtet. Die Radfahrer, die von Göppingen nach Jebenhausen fahren, können weiterhin den Gehweg am Straßenrand benutzen. Der Kreis unterstützt die Arbeiten mit 8333 Euro.

Deggingen hat einen Zuschuss erhalten, um die alte Bahntrasse in Richtung Reichenbach im Täle zu sanieren. Auf einer Länge von 300 Metern soll der Belag erneuert werden. Über diesen Abschnitt führen die Filstalroute, die Albtraufroute und der "Albtäler", weshalb der Kreis den Zuschuss in Höhe von knapp 18 000 Euro befürwortet.

Die Stadt Eislingen hatte den Kreis gebeten, zahlreiche Markierungsarbeiten finanziell zu unterstützen. Die Kosten dafür betragen jedoch 57 200 Euro und überschreiten damit die Bagatellgrenze des Landes auf Fördermittel. Nun soll geklärt werden, ob das Land direkt die Arbeiten fördern kann. Der Kreis steuert vorerst 4000 Euro bei. Neu markiert werden Radwege unter anderem in der Jahnstraße und in der Holzheimer Straße.

Die Gemeinde Wäschenbeuren erhält die Fördermittel für die Sanierung der ehemaligen Bahntrasse zwischen Faurndau und Schwäbisch Gmünd. Auf einer Strecke von 235 Metern hat der Belag Risse. Der Kreis unterstützt die Gemeinde mit 15 000 Euro. In Bad Ditzenbach saniert die Gemeinde einen Wirtschaftsweg zwischen Aufhausen und Nellingen. Der Kreis steuert 3500 Euro dazu bei.

Der Kreistagsausschuss hatte bereits im Januar beschlossen, die Kommunen zu unterstützen. 50 000 Euro gehen als Fördermittel an die Städte und Gemeinden.