Geislingen Klassensprecher erzählen von ihren Aufgaben

Geislingen / Celina Sautter 02.07.2018
Klassensprecher stellen sich oftmals großen Herausforderungen. Fünf Jugendliche aus Geislinger Schulen erzählen von ihren Aufgaben im Amt.

Marc Karteridis (14 Jahre, 9. Klasse der Daniel-Straub-Realschule)

„Als die Klassensprecherwahl anstand, wurde ich von meinen Freunden vorgeschlagen. Ich habe das Amt sehr gerne angenommen. Manchmal ist es etwas schwer, bei Abstimmungen innerhalb der Klasse eine Einigung zu finden. Doch das Amt bringt mir viel für die Zukunft: Wer die Aufgaben als Klassensprecher gut gemeistert hat, bekommt am Ende vom Schuljahr ein Zertifikat – das kann ich später für Bewerbungen nutzen.“

Lara Skrlin (14 Jahre, 8. Klasse
der Tegelbergschule)

„Ich setze mich gerne für andere Schüler ein, wenn es Probleme gibt. Deshalb bin ich schon zum dritten Mal zur Klassensprecherin gewählt worden. Ich kenne also meine Aufgaben schon sehr gut. Zusätzlich bin ich an unserer Schule die Schülersprecherin. Da ich eine große Verantwortung zu tragen habe, bin ich bei Lautsprecherdurchsagen immer etwas aufgeregt – schließlich kann mich die ganze Schule hören.“

Andreas Lutz (15 Jahre, 8. Klasse
der Tegelbergschule)

„In meiner alten Klasse wurde ich von meinen Mitschülern nicht wirklich angenommen, weshalb ich die Schule gewechselt habe. Dann habe ich mich dann als Klassensprecher aufstellen lassen. Als ich mich bei der Wahl selbstbewusst vorgestellt habe, kam das bei meinen Mitschülern sehr gut an. Durch die Verantwortung bin ich viel ruhiger geworden und mache weniger Blödsinn. Ich würde es jedem empfehlen, sich für das Amt aufstellen zu lassen – einfach ausprobieren!“

Pia Hirmer (15 Jahre, 9. Klasse
der Daniel-Straub-Realschule)

„Ich bin Klassensprecherin, weil ich meiner Klasse in jeder Lage helfen möchte. Meistens muss ich die Verantwortung bei Planungen übernehmen. Als Klassensprecherin bin ich dazu verpflichtet, die Schülermitverantwortung (SMV) regelmäßig zu besuchen. Dort organisieren wir Aktionen in unterschiedlichen Gruppen. Vor Kurzem standen die Mottotage an, die ich als Gruppensprecherin organisiert habe.“

Felix Brien (14 Jahre, 8. Klasse
der Tegelbergschule)

„Ich habe mich selbst als Klassensprecher aufgestellt, denn viele meiner Freunde sagen, dass ich sehr hilfsbereit und freundlich bin. Ich habe das Ziel, Streitigkeiten in der Klasse zu beseitigen und den Zusammenhalt zu stärken. Meine Eltern haben sich sehr gefreut, dass ich das Amt übernommen habe – schließlich habe ich jetzt an der Schule eine große Verantwortung zu tragen.“

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