Als „Schlag ins Gesicht“ bezeichnet Gingens Bürgermeister Marius Hick die Entscheidung der Süßener Stadträte, die Pläne für das Interkommunale Gewerbegebiet (IKG) Auen zu stoppen. Im Interview mit der GEISLINGER ZEITUNG werben er und sein Süßener Amtskollege Marc Kersting für eine Aufnahme der Planung. Schließlich haben sich beide Gemeinden vor einigen Jahren vertraglich dazu geeinigt.

Die Beteiligten waren sich in den vergangenen Jahren einig, das Gewerbegebiet mittelfristig spätestens im Jahr 2020 umzusetzen.

Das IKG Auen soll zwischen der Querspange B4 66 und der Auenstraße in Süßen entstehen soll. Die Erschließung des Gewerbegebiets war eine Bedingung dafür, dass die Gemeinde Süßen eine Entlastungsstraße geplant hatte. „Es fehlte aber ein Stück Fläche, das auf der Gemarkung Gingen lag. Wir haben damals im Jahr 2010 eine Lösung gefunden in der Gestalt, dass Gingen dem Bau der Spange mit einem Gemarkungstausch zustimmt“, erzählt Marius Hick weiter im Interview.

Leidet Glaubwürdigkeit der Stadt Süßen?

Als „hanebüchen“ bezeichnet Gingens Bürgermeister die Argumente der Kritiker. Marc Kersting befürchtet negative Folgen für die Stadt Süßen, sollten die Stadträte ihren Beschluss nicht ändern. „Auch die anderen Partner unserer Gemeinde werden sich wohl überlegen, wie zuverlässig ist Süßen“, erklärt Marc Kersting im Interview. „Wir müssen schon aufpassen, wie zuverlässig wir in Zukunft sein wollen.“

Das ausführliche Interview erscheint am Samstag, 8. November, in der GEISLINGER ZEITUNG oder hier als [Plus]-Artikel: