Mühlhausen / SWP  Uhr

Was bei Mühlhausen derzeit entsteht, wird in wenigen Jahren die zweithöchste Eisenbahnbrücke Deutschlands sein: die mit 85 Metern hohe Filstalbrücke. Auf einer Länge von 485 und 472 Metern überspannt sie auf zwei Gleisen, eines in Richtung Stuttgart und eines in Richtung Ulm, das Obere Filstal zwischen Mühlhausen und Wiesensteig.

Nicht erst, wenn die ersten Züge, voraussichtlich Ende des Jahres 2022, mit bis zu 250 Stundenkilometer das Brückenbauwerk passieren, steht die Sicherheit an oberster Stelle. Schon jetzt könnte es auf der Baustelle zu einem Unfall kommen und verletzte Menschen müssten von der Filstalbrücke gerettet werden. Dann schlägt die Stunde der DRK-Bergwachten Geislingen-Wiesensteig und Göppingen sowie der Polizeihubschrauberstaffel des Landes Baden-Württemberg.

Vor einer großen Schar an Medienvertretern zeigten die Rettungskräfte am Donnerstagabend, wie sie bei der Höhenrettung vorgehen und Menschen aus 75 Metern abseilen. Für das Abseilen aus dem Helikopter sind nur 13 Retter geschult. Zwei von ihnen engagieren sich in der Bergwacht Göppingen,drei bei der Bergwacht Geislingen-Wiesensteig. Bei der Übung machten zwei Bergwacht-Mitglieder der Göppinger Abteilung und eines der Bergwacht Geislingen-Wiesensteig mit.

Ein ausführlicher Bericht steht am Samstag in der GEISLINGER ZEITUNG und dem ePaper.