Die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) Nürtingen-Geislingen hat  nunmehr zum achten Mal den Medienpreis des Studiengangs Energie- und Ressourcenmanagement verliehen. Mit der Ausschreibung will die HfWU Medien, Öffentlichkeit und Unternehmen für nachhaltiges Wirtschaften und nachhaltigen Konsum sensibilisieren.

Moritz Aisslinger von der Zeit gewann mit seinem Beitrag „Die armen Kinder von Silicon Valley“ den ersten Preis. Der Autor stellt darin die glitzernde Welt der High-Tech-Unternehmen im Silicon Valley der Realität jener gegenüber, die in der zweiten und dritten Reihe des kalifornischen Wirtschaftswunders stehen.

Der zweite Preis ging an Correctiv, das erste gemeinnützige Recherchezentrum im deutschsprachigen Raum. Der Journalistenverbund recherchiert langfristig zu Themen, die in anderen Medien wenig Beachtung finden. Ein aktuelles Projekt deckt auf, wie einige Bundesländer ihre Ersparnisse in korrupten und klimaschädlichen Firmen anlegen.

Mit dem dritten Preis wurde Simone Salden vom Spiegel ­ausgezeichnet. Ihr Artikel „Die ­Polyesterschwemme“ behandelt die ökologischen Folgen des Trends zur „Fast Fashion“: In kürzerer Zeit bringen die Modekonzerne immer mehr Kleidungstücke auf den Markt. Diese bestehen im Durchschnitt zu 60 Prozent aus der Kunstfaser Polyester.

Einen Sonderpreis erhielt das Autorenteam des Webmagazins „Perspective-Daily“. Das Magazin finanziert sich ausschließlich über Mitgliederbeiträge und  will  außer wissenschaftlich fundierten Fakten insbesondere auch Lösungs- und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.

Der Medienpreis, der vom Geislinger Energieversorger Albwerk gestiftet wird, wurde beim Energietag der HfWU in Geislingen verliehen.