Die Hundesteuer in Geislingen soll im nächsten Jahr erhöht werden. Der Gemeinderat hat im Rahmen der Haushaltskonsolidierung beschlossen, dass eine Änderung der entsprechenden Satzung für 2021 vorbereitet wird. Für den Ersthund sollen Besitzer dann 132 Euro bezahlen (aktuell: 126 Euro) und für den  Zweithund 264 Euro (240 Euro). Wer einen Kampfhund hält, bezahlt 960 Euro (900 Euro) für jeden weiteren Kampfhund werden 1920 Euro (1800 Euro) fällig.

Damit befindet sich Geislingen bei den Steuersätzen im Vergleich zu anderen Städten in der Region am oberen Ende der Skala, die Ludwigsburg laut Beratungsvorlage der Geislinger Stadtverwaltung mit 144 Euro für den Ersthund anführt. In Esslingen, Nürtingen, Plochingen, Leonberg und Deggingen gelten ebenfalls 132 Euro. In anderen Gemeinden im Kreis Göppingen liegen die Steuersätze niedriger: In Göppingen zahlen Bürger 108 Euro für den Ersthund, in Bad Überkingen 100 Euro, in Bad Ditzenbach, Gingen sowie Kuchen 96 Euro.
Bisher hat die Stadt Geislingen jährlich etwa 163 000 Euro durch die Hundesteuer eingenommen. Die Erhöhung der Steuersätze soll zusätzliche 7280 Euro einbringen.
Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Fassung des Artikels war enthalten, dass die Steuer für den Ersthund in Deggingen 120 Euro beträgt. Wir haben die inkorrekte Zahl, die aus der Beratungsvorlage der Geislinger Stadtverwaltung stammt, inzwischen korrigiert.