Der Pilot, der bei dem Absturz auf der Hahnweide schwer verletzt wurde (wir berichteten), ist außer Lebensgefahr. Es handelt sich um den Göppinger Segelflugmeister Patrick Puskeiler.

Bei dem Absturz der Kunstflugmaschine am Montag auf der Hahnweide in Kirchheim unter Teck war der Chef des Kirchheimer Ski-Stock-Herstellers Leki, Klaus Lenhart, als Copilot ums Leben gekommen. Der 24-jährige Pilot der zweisitzigen Maschine hatte überlebt und war schwer verletzt mit einem Hubschrauber in eine Klinik gebracht worden. Wie der Sprecher der Esslinger Polizeidirektion Matthias Bellmer gestern bestätigte, handelt es sich um den Göppinger Segelflugmeister Patrick Puskeiler. "Er befindet sich auf dem Weg der Besserung", so Bellmer. Der 24-Jährige habe wohl auch keine inneren Verletzungen. Der Deutsche Segelflug-Juniorenmeister aus Jebenhausen hatte zuletzt im Januar Schlagzeilen gemacht, als er bei seinem ersten Flug über Namibia 1000 Kilometer am Stück zurückgelegt hatte. Durch seinen zweiten Platz in der Streckenflug-Juniorenwertung 2011 hatte der 24-jährige Student, der Mitglied der Kirchheimer Fliegergruppe Wolf Hirth ist, den Trip nach Namibia gewonnen.

Puskeiler ist Deutscher Juniorenmeister im Segelfliegen und Nationalmannschaftmitglied. Der Göppinger hat sich im Spitzenfeld der europäischen Segelflugpiloten etabliert. Wie es zu dem Unfall auf der Hahnweide gekommen war, ist unklar.