Durch ausgelegte Giftköder mussten in der Gemeinde Drackenstein fünf Schafe qualvoll sterben.

Giftköder in Drackenstein: Schafe sterben auf Weide

Wie Bürgermeister Roland Lang auf Anfrage der GEISLINGER ZEITUNG mitteilt, hatte  der Eigentümer die Tiere auf ein Grundstück im Neubaugebiet zum Abweiden gebracht und die Weide mit einem Elektrozaun gesichert. Dort seien die Köder ausgelegt worden, bei denen es sich um Rattengift handelte, wie inzwischen nachgewiesen wurde.

Rattengift in Wohngebiet: Polizei ermittelt

„So etwas in einem Wohngebiet auszulegen, geht gar nicht. Das ist auch kein dummer-Jungen-Streich mehr, hier hört der Spaß auf“, erklärt der Bürgermeister. Der Vorfall sei angezeigt worden, die Polizei haben bereits Ermittlungen aufgenommen.
„Wer das angerichtet hat muss mit Konsequenzen rechnen“, versichert der Schultes. Und: „Sollte sich jemand im Neubaugebiet über diese Tiere stören, der ist im ländlichen Bereich fehl am Platz.“ Dass die Tiere qualvoll verenden mussten, sorge nicht  nur bei ihrem Besitzer, sondern auch bei den Einheimischen für größte Empörung.