Ehrenamt Geislinger Vereine sind sehr engagiert

Geislingen / Angelina Neuwirth 14.06.2018

„Es geht nicht nur darum, etwas zu geben, sondern auch etwas zurückzubekommen.“ So beschreibt Christine Pfundtner, eine der hauptamtlichen Ansprechpartnerinnen des Netzwerks Bürgerliches Engagement, den Reiz ehrenamtlicher Arbeit. Bereits 15 Jahre gibt es das Netzwerk in Geislingen: Angefangen hat es 2003 mit rund 15 Mitgliedern. Heute zählt das Netzwerk 44 Mitglieder, dazu gehören Vereine, Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen. Zweimal im Jahr treffen sie sich zum Austausch.

Will jemand ein Projekt anstoßen, stellt er es zuerst den anderen Mitgliedern und dann dem Lenkungsausschuss vor. Dieser besteht aus elf Mitgliedern des Netzwerks, den fünf Fachbereichsleitern der Stadtverwaltung sowie Vertretern des Gemeinde- und Jugendgemeinderats und dem Oberbürgermeister. Dem Ausschuss stehen finanzielle Mittel zur Verfügung, um genehmigte Projekte zu unterstützen. „Unser Ziel ist die Vernetzung und der Austausch von Informationen auch mit der Stadtverwaltung auf Augenhöhe. Mitglieder können sich gegenseitig unterstützen und als Vereine kennenlernen“, erklärt Pfundtner.

Zu den Meilensteinen des Netzwerks gehört unter anderem der „Markt der Chancen“. Bei dieser Veranstaltung, die in Zusammenarbeit mit dem Integrationsrat entstand, lernten sich die Mitglieder des Netzwerks kennen und stellten ihre Projekte vor. Dieses Jahr führt das Netzwerk ein neues Logo ein und stellt den neuen Flyer sowie eine Smartphone-App vor, die über die Mitglieder des Netzwerks informiert. Darüber soll auch ein Draht zu Jugendlichen entstehen.

Feier auf dem Schlossplatz

Die App wird bei der Jubiläumsfeier am 16. Juni, die von 10 bis 17 Uhr geht, auf dem Schlossplatz in der Oberen Stadt vorgestellt. Dort gibt es auch ein Preisausschreiben: Wer für den Satz „Ein Glas Sekt auf...“ ein kreatives Ende findet, kann einen von fünf Preisen gewinnen. Pfundtner hofft, auf diese Weise neue Mitglieder anzuwerben. Insgesamt zeigt sie sich aber zufrieden mit der Nachfrage, die über die Jahre stetig zugenommen habe. „In der Regel können wir jedes Jahr ein paar neue Mitglieder verzeichnen“, sagt sie. Das Netzwerk habe eine hohe Bekanntheit und sei auch gut in der Stadtverwaltung verankert, nicht zuletzt weil die beiden hauptamtlichen Ansprechpartnerinnen Christine Pfundtner und Sonja Pfau auch bei der Stadtverwaltung angestellt sind.

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