Der Verein „Skatepark Geislingen“ erhält ab dem Haushaltsjahr 2017 jährlich einen Barzuschuss von 300 Euro sowie einen Zuschuss für Bauhofleistungen für den Einsatz am Skatepark in Höhe von 1500 Euro.

Das Projekt „Inklusiver Skatepark“ wurde 2011 von jungen Skateboardern und BMX-Fahrern in Zusammenarbeit mit dem Jugendgemeinderat und dem Stadtjugendring initiiert. Die Anschubfinanzierung ermöglichten unter anderem Fördergelder der Kinderhilfsaktion „Herzenssache“ und der Paul-Lechler-Stiftung. Zum Projektstart konnten so BMX-Räder, Skateboards, Sport-Rollstühle und Schutzkleidung angeschafft werden. Ein zunächst angestellter Projektmanager musste 2015 aus finanziellen Gründen entlassen werden – die Projektgruppe übernimmt seine Aufgaben – Planung und Koordination aller Aktionen und Arbeiten – seither selbst.

Ab kommendem Jahr stehen die bisherigen Fördermittel für das Projekt, das 2015 den Inklusionspreis des Landkreises Göppingen gewonnen hat, nicht mehr zur Verfügung. Seit vergangenem April ist das Projekt zudem nicht mehr beim Stadtjugendring angesiedelt: Um das Fortbestehen des Projekts zu sichern, gründeten die Mitglieder den Verein Skatepark Geislingen.

Dem Antrag des Vereins auf Barmittel in Höhe von 1000 Euro stimmte die Stadtverwaltung nicht zu. Wenn es durch die Loslösung des Vereins aus dem Stadtjugendring zu einem höheren finanziellen Aufwand komme, könne dies nicht ausschließlich über städtische Zuschüsse kompensiert werden, argumentierte die Verwaltung. Der Verein will sich deshalb weiter um Fördermittel bemühen.