Internet Geislinger Jugendbeteiligung geht ins Netz

Bei der Jugendkonferenz am vergangenen Dienstag in der Jahnhalle haben die Jugendlichen Ideen und Vorschläge ausgearbeitet, wie aus ihrer Sicht das Geislingen der Zukunft aussehen könnte. Die Ergebnisse sind auf der Homepage www.geislinger-jugend.de zusammengefasst.
Bei der Jugendkonferenz am vergangenen Dienstag in der Jahnhalle haben die Jugendlichen Ideen und Vorschläge ausgearbeitet, wie aus ihrer Sicht das Geislingen der Zukunft aussehen könnte. Die Ergebnisse sind auf der Homepage www.geislinger-jugend.de zusammengefasst. © Foto: Markus Sontheimer
Geislingen / Jochen Weis 27.01.2017

Deutschlands Jugend liebt das Internet. Laut einer Studie von ARD und ZDF aus dem Jahr 2015 ist die Altersgruppe der 14- bis 25-Jährigen im Schnitt täglich 187 Minuten im Netz. Was also liegt näher, die Jugendlichen und jungen Erwachsenen dort abzuholen, wo sie sich eh schon aufhalten? Für Geislingen gibt es seit Dienstag eine Online-Plattform für Jugendbeteiligung, zu erreichen unter www.geislinger-jugend.de. Initiatoren sind der Stadtjugendring und dessen Vorsitzender Holger Schrag.

„Wir haben uns überlegt: Wie lässt sich Jugendbeteiligung via Internet gestalten?“ erzählt Schrag. Er begab sich deshalb auf die Suche nach bereits existierenden Seiten – und wurde  bei www.fuldabistdu.de fündig, einem sozialen Netzwerk für den nordhessischen Landkreis. Schrag schloss sich daraufhin mit dem Programmierer der Seite kurz, mit Helge Mühr, der dann das Geislinger Pendant entwickelte. Genauer: die auf Jugendbeteiligung zugeschnittene Variante.

„Unser Ziel ist es, möglichst viele Jugendliche dazu zu bewegen, ihre Ideen und Wünsche für Geislingen auf dieser Plattform zu posten“, erklärt Schrag. Wer sich als User registrieren lässt, kann seine Vorschläge gleich auf einer Karte verorten. Alle Nichtregistrierte haben die Möglichkeit, die Ideen und Vorschläge zu bewerten und zu kommentieren.

Um das Ganze anzuschieben, hat der Stadtjugendring auf der Seite die Vorschläge dokumentiert, die bei der Jugendkonferenz am Dienstag in der Jahnhalle entstanden sind, darunter beispielsweise ein Bodentrampolin im Stadtpark, ein Baggersee an der Fils oder ein Pumptrack (Mountainbikestrecke) im Längental. „Damit lässt sich auch nachverfolgen, was aus diesen Ideen wird“, sagt Schrag. Außerdem können der Stadt- und Kreisjugendring, der Geislinger Jugendgemeinderat und das Stadtjugendreferat Meldungen auf die Seite stellen, um so ihre Zielgruppe direkt zu erreichen.

„Wichtig war für uns, dass die Seite losgelöst ist von anderen sozialen Netzwerken“, sagt Schrag. Der Grund liegt in der Altersbeschränkung: Wer sich etwa bei Facebook oder Twitter anmeldet, muss mindestens 13 Jahre alt sein, „wir wollen aber alle Altersgruppen mitnehmen.“

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