Zwischenbilanz Geislinger Jugendbeteiligung auf gutem Weg

Sarah Buchwald 29.07.2017

Nach der Geislinger Jugendkonferenz im Januar zum Thema Jugendbeteiligung hat sich einiges getan. Die Homepage geislinger-jugend.de wurde weiter ausgebaut und hat viele neue Mitglieder. Auf dieser Seite können die Jugendlichen, wenn sie sich registrieren, Projektideen einstellen oder andere Idee bewerten und unterstützen. Zulezt lief dort auch ein Fotowettbewerb.

Außerdem hat das Netzwerk der Organisatoren – Jugendgemeinderat, Stadtjugendreferat, Stadtjugendring, Mobile Jugendarbeit, Kreisjugendring und die beiden Jugendhäuser – einen Flyer entworfen, der am Tag der Jugend erstmals verteilt wurde. Auf dem Flyer werden Einrichtungen vorgestellt, die in Geislingen Angebote für Kinder und Jugendliche bereitstellen und diese am Stadtleben beteiligen oder ihnen in schwierigen Situationen weiterhelfen können.

Beim Kunstprojekt „überraschend objektiv“ des Stadtjugend­rings, angeleitet von der Kunsttherapeutin Verena Menzel, konnten sich Kinder und Jugendliche an der Verschönerung des Stadtgebietes beteiligen und Betonwürfel künstlerisch gestalten.

In Kooperation mit dem Jugendgemeinderat fand im Juni eine der Aktionen im Stadtpark statt. Nachdem die Jugendlichen Würfel bunt bemalt hatten, wurden daraus zwei Sitzgelegenheiten gebaut und neben dem Slackline-Park aufgestellt. Im Stadtpark läst die Stadtverwaltung außerdem noch zwei Trampoline installieren.

Für Graffiti-Sprayer werden indes noch  geeignete Orte in Geislingen gesucht. Ebenfalls infolge der Konferenz hat sich im Jugendhaus Tälesbahnhof ein Tischkicker-Verein gegründet, es wird dort regelmäßig Turniere geben. Außerdem ist für Oktober eine Info-Veranstaltung für alle Schülermitverantwortungen und Verbindungslehrer der Geislinger Schulen geplant.

Noch keine positiven Nachrichten gibt es bei den Themen „Überdachte Jugendtreffs“ und „Bolzplätze“ zu vermelden. Gerade der Fall des Bolzplatzes in der Vorderen Siedlung gestaltet sich schwierig. Das Problem: Dieser Platz liegt auf einer Tiefgarage. Die aber ist baufällig, die Sanierung teuer – und die zuständige Geislinger Siedlungs- und Wohnungsbau GmbH (GSW) sieht sich nicht in der Lage, die Sanierung in nächster Zeit auszuführen. Weshalb der Bolzplatz nicht neu gestaltet werden kann.

Der Jugendgemeinderat bleibt dennoch am Ball und hat zur Sitzung am Samstag, 16. September, Alwine Aubele, die Leiterin des Stadtplanungsamts, eingeladen, um weitere Möglichkeiten zu besprechen. In der Sitzung wird auch aufs Tablett kommen, wann genau der Bolzplatz im Stadtpark komplett saniert und wann der Bau des geplanten Multifunktionsplatzes am Jugendhaus Tälesbahnhof beginnen wird.

Die letzte Neuerung: In Zukunft will das Netzwerk einmal jährlich ein Jugendforum in Geislingen für Kinder und Jugendliche abhalten.