Gastkommentar Holger Bäuerle: „Investition in Tourismus lohnt sich“

Holger Bäuerle, Tourismusmanager des Landkreises Göppingen.
Holger Bäuerle, Tourismusmanager des Landkreises Göppingen. © Foto: Archiv
Kreis Göppingen / SWP 02.11.2018
Alle Akteure müssen an einem Strang ziehen, um die Entwicklung des Tourismus im Landkreis weiter zu stärken. Dafür plädiert Holger Bäuerle, Tourismusmanager des Landkreises Göppingen.

Die Entwicklung des Tourismus im Landkreis Göppingen ist einen großen Schritt weiter gekommen. Es entstand eine sehr gute Basis nach den umfangreichen Investitionen des Landkreises in die touristische Infrastruktur für die Bereiche Radfahren und Wandern, nach einer konsequenten Erarbeitung und Umsetzung des Tourismuskonzepts sowie der Professionalisierung der „Arbeit am Gast“ in den touristischen Verbänden. Die neuen Qualitätswanderwege „Löwenpfade“ als ein erfolgreiches Ergebnis zeigen deutlich, dass es sich lohnt, zu investieren. Tourismus ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und generiert eine nicht zu unterschätzende Wertschöpfung. In der jüngsten Sitzung des Verwaltungsausschusses wurde dem Gremium präsentiert, was vor fünf Jahren bei Beschluss der Tourismuskonzeption noch undenkbar war: Künftig soll es nur noch einen Tourismusverband auf Kreisgebiet geben, die Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf (ESA). Damit werden Strukturen vereinfacht, Ressourcen gebündelt und Synergien geschaffen. Die Auflösung des Stauferlandes bedeutet jedoch nicht das Ende des eng mit der Geschichte des Landkreises verbundenen Themas der Staufer. Das mittlerweile leicht angestaubte Image soll mit der neuen „Erlebnismarke Staufer“ frischen Wind erleben und damit in Zukunft ein noch deutlicheres Profil für den Kreis und die Region sein. Wichtig ist, dass bei der Entwicklung des Konzepts die Akteure an einem Strang ziehen. Auch im Tourismusgeschäft ist eine Vernetzung der Mitwirkenden maßgeblich für den Erfolg. Besonders die Einbindung von Hotellerie, Gastronomie und den touristischen Dienstleistern sollte dabei in den nächsten Jahren noch mehr ausgebaut werden. In einem guten Miteinander sowie der politischen Unterstützung können wir gemeinsam noch viel erreichen.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel