Geislingen Für den ersten Schultag ist alles bereit

Die Vorschüler von Sankt Elisabeth freuen sich auf Mathe und Englisch. In den Sommerferien wollen sie ihren Schulweg üben.
Die Vorschüler von Sankt Elisabeth freuen sich auf Mathe und Englisch. In den Sommerferien wollen sie ihren Schulweg üben. © Foto: Markus Sontheimer
Geislingen / Celina Sautter 30.07.2018
Gestern noch Kindergartenkind, in ein paar Wochen Erstklässler. Die Vorschüler von Sankt Elisabeth in Geislingen erzählen, wie sich das anfühlt.

Ein letztes Mal im Morgenkreis gemeinsam singen und danach im Garten herumtoben: Die Vorschulkinder des Kinderhauses Sankt Elisabeth warten gespannt auf ihren „Rausschmiss“, wie die Erzieherinnen den letzten Schritt hin zur Schulzeit scherzhaft nennen.

Eins ist klar: Alle fiebern gespannt auf ihren ersten Schultag hin – und sind schon bestens vorbereitet. Superhelden, Herzchen, Delfine: Jedes Kind hat eine genaue Vorstellung vom perfekten Schulranzen. „Ich habe meinen schon daheim, der hat ganz viele Schmetterlinge drauf“, erzählt Sophia. Sie hofft, dass ihre Schultüte dazu passen wird.  Freundin Romy freut sich darauf, bald neue Kinder kennenzulernen. Alleine ist sie nicht: „Zum Glück geht Sophia auf die gleiche Schule wie ich“, sagt sie.

Meylin hat ein bisschen Angst, weil sie niemanden von ihrer neuen Schule kennt. Doch ihr Kumpel Jannis muntert sie auf: „Die kannst du ja dann kennenlernen.“ Viele der Vorschulkinder haben bereits Freunde oder Geschwister an ihrer neuen Schule, die ihnen die Angst nehmen können. Auch Caro weiß, dass ihr Bruder da sein wird, wenn sie Hilfe braucht. Ihr Kuscheltier Mausi wird sie am ersten Schultag zur Sicherheit trotzdem mitnehmen.

Übergang soll leicht sein

Die Erstklässler lernen ab September nicht nur viele neue Dinge, sondern haben dann auch Hausaufgaben. Damit der Übergang in die Schule leichter wird, haben sich die Erzieherinnen einiges überlegt, um die Kinder Schritt für Schritt zu begleiten. So haben die Mädchen und Jungen in ihrer Vorschulzeit rechtzeitig gelernt, wie man mit Pflichten umgeht. Zwar gab es im Kindergarten noch keine Hausaufgaben, aber die Vorschüler mussten in der Woche drei Aufgaben im Kinderhaus erledigen: zum Beispiel ein Muster nach einer Vorlage legen oder die kleinen Kinder beim Spazierengehen an die Hand nehmen, wie Erzieherin Petra Schurig von der Tigerentengruppe erklärt. Das erste halbe Jahr beaufsichtigten Schurig und ihre Kolleginnen die Erfüllung der Pflichten, im zweiten halben Jahr mussten die Kinder eigenständig daran denken.

Romy weiß, dass sie in der Schule mehr und vor allem neue Aufgaben bekommen wird, für die sie viel lernen will. Und welches Schulfach weckt die meiste Neugierde? „Ich freue mich schon sehr darauf, Englisch zu lernen – das wird bestimmt spannend“, ruft Lenni. Er wird nach den Sommerferien die erste Klasse der Einsteinschule besuchen. „Ich weiß sogar schon, welche Lehrerin ich bekommen werde“, erzählt er stolz. Meylin hingegen freut sich besonders auf das Fach Mathematik, da sie jetzt schon gerne rechnet.

Eines können alle Vorschulkinder des Kinderhauses schon: Ihren Namen schreiben und lesen. In den Sommerferien basteln sie noch ihre Schultüten und laufen den Schulweg ab. Damit steht der Einschulung nichts im Weg.

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