Geislingen / Tomas Cabanis  Uhr
Die Schausteller ziehen eine positive Bilanz. Zum Feuerwerk kamen so viele Besucher wie noch nie.

Das Kreischen hat ein Ende. Das Einzige, was am Montag auf dem TVA-Platz in Altenstadt noch zu hören war, sind die Abbauarbeiten des 67. Geislinger Frühlingsfests, welches nach elf Tagen nicht nur durchgeschüttelte Geislinger, sondern auch zufriedene Schausteller hinterlässt.

Besucherrekord am Freitagabend beim Feuerwerk

Organisator Thomas Kritz zieht, auch wenn die heißen Nachmittage so gut wie keine Besucher anlockten, eine positive Bilanz. „Abends kamen dann mehr“, berichtet der 59-Jährige. Vor allem zum Feuerwerk am Freitagabend drängten sich die Besucher über den Festplatz. „Das Bier konnte gar nicht so schnell fließen, es kam zu Wartezeiten“, erzählt Kritz, der von einem neuen Besucherrekord in Geislingen spricht.

An Fronleichnam, 20. Juni, hat das zehntägige Rummelvergnügen beim TVA in Geislingen begonnen.

Frühlingsfest 2019: Wie „ausgestorben“ an „brutal heißen Tagen“

Ein anderes Bild zeichnete sich an den „brutal heißen Tagen“ ab, so der Stuttgarter Schausteller. Der Vergnügungspark wirkte wie „ausgestorben“, in den Kassenhäusern der Fahrgeschäfte sei es unerträglich heiß gewesen. „Da gibt es leider keine Klimaanlage“, erzählt der Generalunternehmer, der mit seinem Autoscooter angereist ist. Dass der Schwerpunkt mit dem Krake-Karussell „Polyp“ als Hauptattraktion eher bei Kindern lag, sei kein Problem gewesen. „Mal sprechen wir eher Jugendliche an, mal eher die Kleineren“, erzählt Kritz.

Nachdem Mark und Pina Semmler vom Biergarten „Unter den Linden“ die Kooperation mit dem Frühlingsfest hauptsächlich aufgrund der Putzarbeiten der Toiletten aufgekündigt hatten, übernahm Marcel Eiberger zum ersten Mal die Gastronomie. Der Bopfinger sei auch sehr zufrieden, weiß Kritz zu berichten.

Unsere Bildergalerie vom Start-Wochenende:

Frühlingsfest 2019 Frühlingsfest in Geislingen erlebt guten Start