Finanzierung Förderung: Geld für „K19“ aus Stuttgart

Geislingen / SWP 08.08.2018
Die Stadt Geislingen darf sich über einen stattlichen Zuschuss für das Projekt „K 19“ freuen .

Mit insgesamt rund 494.000 Euro fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau in diesem Jahr sieben nicht investive Einzelprojekte im Regierungsbezirk Stuttgart. Die Projekte im Rahmen des nicht investiven Städtebauförderungsprogramms werden in Stuttgart, Leinfelden-Echterdingen, Geislingen, Heidenheim, Jagsthausen, Ludwigsburg und Igersheim umgesetzt, heißt es in einer Mitteilung. Sie ergänzen die investiven Maßnahmen der städtebaulichen Erneuerung, die das Wirtschaftsministerium in den Sanierungsgebieten fördert.

Städte sind sehr aktiv

 „Unsere Städte und Gemeinden sind bei den Projekten sehr kreativ. Sie fördern das Miteinander verschiedener Bevölkerungsgruppen und Generationen und stärken den sozialen Zusammenhalt in einem Quartier. Sie mobilisieren ehrenamtliches Engagement und gestalten Stadtteile lebendig“, schreibt Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut in einer Pressemitteilung aus ihrem Haus.

100 000 Euro für Geislingen

Die Stadt Geislingen erhält für ihr Projekt „K 19 – Fit fürs Leben“  im Sanierungsgebiet „Altstadtrand“ 100 000 Euro. Hinter K 19 verbirgt sich das Kürzel für Karlstraße 19 – dort, wo sich früher Sport Gass befand und künftig wohl ein Kinderzentrum. K 19 ist ein gemeinsames Projekt der Stadt und Agapedia, der Stiftung des ehemaligen Weltklasse-Fußballers Jürgen Klinsmann, der aus Geislingen stammt und mit dem Vorschlag auf die Stadt zugekommen war. Ziel ist es, ein vernetztes Aktionszentrum mit Gemeinwesenbezug zu schaffen. Verschiedene Akteure der Kinder- und Jugendarbeit sollen Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren einen Schutzraum und Ort der Toleranz bieten. Es werden Aktivitäten in den Bereichen Kunst, Kreativität und Handwerk oder auch Fußball angeboten.

40 Prozent Selbstbeteiligung

Die Fördermittel erhalten die Städte und Gemeinden. Sie können unter anderem für ein Quartiersmanagement oder einen Verfügungsfonds verwendet werden, bei dem die Bewohner selbst über den Einsatz entscheiden. Die Kommunen müssen in der Regel rund 40 Prozent selbst zu den Kosten beitragen. Für ein Sanierungsgebiet können innerhalb von fünf Jahren maximal 100.000 Euro bewilligt werden, heißt es aus dem Ministerium.

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