Sicherheit Gefährlicher Zebrastreifen bei Verkehrsschau im Blick

Nicht immer kommen Fußgänger sicher über den Zebrastreifen in der Werkstraße in Geislingen. Diese und weitere Stellen in der Stadt waren Thema bei einer Verkehrsschau.
Nicht immer kommen Fußgänger sicher über den Zebrastreifen in der Werkstraße in Geislingen. Diese und weitere Stellen in der Stadt waren Thema bei einer Verkehrsschau. © Foto: Rainer Lauschke
Geislingen / Isabelle Jahn 21.06.2018
Vertreter mehrerer Behörden haben bei einer Verkehrsschau am Donnerstag gefährliche Stellen in Geislingen betrachtet. Es besteht Handlungsbedarf.

Es gibt viele Stellen, an denen sich Verkehrsteilnehmer in Geislingen nicht sicher fühlen. Das hat die große Resonanz auf den Leser-Aufruf der GEISLINGER ZEITUNG gezeigt (wir berichteten). Bei einer Verkehrsschau am Donnerstag haben sich zahlreiche Vertreter unterschiedlicher Behörden – unter anderem Polizei, Ordnungsamt und Straßenbauamt – einige dieser Stellen aus der Nähe angesehen.

Unfälle auf unübersichtlichem Zebrastreifen

Dabei regte der Zebrastreifen in der Werkstraße beim Einkaufszentrum Nel Mezzo, der vielen GZ-Lesern und Facebook-Nutzern ein Dorn im Auge ist, besonders zur Diskussion an. Fußgänger, die aus der Mühlstraße vom Albwerk her kommen, werden von in Richtung Nel Mezzo fahrenden Autofahrern auf der Werkstraße erst spät gesehen. Passanten wurden sogar übersehen: Wie Reimund Vater, Verkehrsexperte des Polizeipräsidiums Ulm, berichtet, wurden seit Anfang 2015 bei zwei der vier Unfälle an dem Zebrastreifen Passanten angefahren. Unfälle gab es noch weitere auf der Kreuzung – zu viele angesichts der Tatsache, dass dort nicht einmal eine Hauptstraße verlaufe, machte Vater den anderen Teilnehmern der Verkehrsschau deutlich.

Eine Ampel könnte das Problem lösen

Unter allen Lösungsansätzen, die die Gruppe diskutierte, sieht Reimund Vater vor allem eine Möglichkeit für mehr Sicherheit an dieser Stelle: eine Ampelanlage. „Das wäre eine Überlegung wert“, sagte der Polizist. Darüber werde man tatsächlich nachdenken, versicherte Ordnungsamtsleiter Philipp Theiner. Zunächst müsse ermittelt werden, wie hoch das Verkehrsaufkommen an dieser Stelle sei.

Wie bei der Ortsbegehung deutlich wurde, ist der Zebrastreifen in der Werkstraße nicht die einzige Gefahrenstelle, bei der die Experten Handlungsbedarf sehen.

Mehr über die Verkehrsschau lesen Sie in den kommenden Tagen im E-Paper und in der gedruckten Ausgabe der GEISLINGER ZEITUNG.

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