24 Schüler bilden den ersten Jahrgang, der an der Gemeinschaftsschule am Tegelberg in Geislingen die Mittlere Reife absolviert. „Wir sind die Versuchskaninchen“, sagt Sina Balzer, die am Dienstag ihre letzte schriftliche Prüfung – im Fach Englisch – hinter sich gebracht hat.

Doppelte Prüfungsvorbereitung bedeutet Stress

Seit 2013 gibt es diese Schulform in Geislingen und vieles war in den vergangenen Jahren sowohl für die Schüler als auch für die Lehrer neu Zu den Kinderkrankheiten zählt zum Beispiel, dass die jetzigen Zehntklässler sich in Klasse neun auf den Hauptschulabschluss vorbereiten mussten und zeitgleich bereits auf die Mittlere Reife – Stress für die Schüler. Künftig können sie entscheiden, ob sie in der neunten Klasse an der Hauptschulabschluss-Prüfung teilnehmen oder sich auf die Mittlere Reife fokussieren.

Ein Klima der Offenheit in den Klassen

Zu den Dingen, die die Tegelbergschüler besonders schätzen, zählt das soziale Miteinander: „Es ist schön, dass man hier aufgenommen wird, wie man ist“, sagt Sina Balzer. Auch Klassenkameraden, die sozusagen als Quereinsteiger aus dem Ausland nach Geislingen kamen, fühlen sich gut aufgenommen. „Alle Schüler und Lehrer waren für mich da“, sagt die 15-Jährige Laura Aloisio aus Italien.

Schulleiter bedauert falsches Image

Ottmar Dörrer bedauert die Tatsache, dass die Tegelbergschule aufgrund bildungspolitischer Vorgaben keine Oberstufe und damit kein Abitur anbieten kann. Den Gemeinschaftsschulen hänge außerdem immer noch das Image von Werkrealschulen nach.

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