Auf über 500 Seiten blickt Wolfgang Dorsch in seinem mit vielen Fotos und Dokumenten angereicherten Buch „Großvater Hohenstein schaut zurück“ auf sein Leben zurück. Dorsch, der von 1981 bis 1985 Bahnhofsvorsteher in Geislingen war, schreibt unter dem Pseudonym „Walter Hohenstein“.

Erzählungen mit vielen Gefühlen

Er erzählt von seiner Begeisterung als aktiver Sportler, von seiner Heirat, den Kindern, den Stationen seiner beruflichen Laufbahn; mischt Privates mit Zeitgeschichtlichem – und lässt den Leser auch an seinen Gefühlen teilhaben.

„Das dickste Angebot des Jahres“

In einem Kapitel erinnert der Autor an das groß gefeierte Geislinger Bahnhofsjubiläum „50 Jahre Elektrischer Zugbetrieb“ im Jahr 1983. Im gleichen Jahr organisierte der engagierte Bahnmitarbeiter eine spektakuläre Werbeaktion: Die Bahn machte mit dem Slogan „Rosarotes Wochenende“ und einem roten Elefanten auf günstige Reisen aufmerksam. Dorsch konnte den Direktor des Zirkus’ Althoff, der in der Nähe gastierte, überreden, mit einer Herde Elefanten den Geislinger Bahnhof zu bespielen. Die Überschrift in der GZ lautete damals: „Das dickste Angebot des Jahres“.

Eine ausführliche Rezension finden Sie am Mittwoch (13. Februar) in Ihrer GEISLINGER ZEITUNG.

Zur Person: Wolfgang Dorsch


Nach fast 47 Jahren bei der Bahn ging Wolfgang Dorsch am 1. Dezember 1995 in den Ruhestand. „Seine“ letzte Station war der Bahnhof in Göppingen, wo er von 1989 an arbeitete. Durch die Bahnreform 1994 verlor der Bahnhof jedoch seine Eigenständigkeit, Bahnhofsvorsteher gibt es seither nicht mehr.