Seit Montag, also zwei Tage vor dem Start am 17. April der sechs Monate andauernden großen Schau zu Landschaftsgestaltung und Städtebau, bewertet eine fünfköpfige Expertenkommission die Ideen zu rund 80 Mustergräbern auf der Buga, darunter Urnen-, Einzel- und Doppelgräber. Unter den Bewerbern ist Thomas Vogt aus Geislingen zusammen mit seinem Kollegen Lukas Graf aus Losburg bei Freudenstadt.

Die Begeisterung sieht man Gärtnermeister Thomas Vogt förmlich an, wenn er über das Mustergrab auf der Bundesgartenschau (Buga) und den damit verbundenen Wettbewerb redet.

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Grabmal für Walter Gropius

Die Idee zur Gestaltung eines Doppelgrabs wurde kombiniert mit Vorschlägen zur Grabmalgestaltung von Steinmetzen. Ihnen zugelost wurde dabei Gustav Treulieb, Bundesinnungsmeister der deutschen Steinmetze aus Stuttgart.

Von Treulieb erhielten die beiden Gärtnermeister im Juni 2018 einen Entwurf seines Grabmals. Dass sich dieser eine Stele kombiniert mit Glasplatte ausgerechnet für den Architekten und Bauhaus-Gründer Walter Gropius (gestorben  am 5. Juli 1969 in Boston, USA) ausgedacht hatte, lässt Thomas Vogt noch heute schmunzeln.

Am Palmsonntag stellten Vogt und Graf das Mustergrab für die Buga fertig, die am Mittwoch, 17. April ihre Pforten öffnet und bis Herbst Millionen an Besuchern erwartet. Vogt hofft natürlich auf eine Auszeichnung für sein Mustergrab.

Bundesgartenschau Heilbronn 2019 Deshalb sind Hunde auf der Buga verboten

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Wie die ganze Geschichte zustande gekommen ist und was in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten geschah, das steht in der GZ-Printausgabe vom 17. April und im E-Paper.

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