Konzert New Voices mit facettenreichem Klangerlebnis

Mit viel Leidenschaft brachten die New Voices und ihre Gäste aus Kirchheim ihr Programm zu Gehör.
Mit viel Leidenschaft brachten die New Voices und ihre Gäste aus Kirchheim ihr Programm zu Gehör. © Foto: Konstantin Heidemann
Eybach / Konstantin Heidemann 28.11.2017
Die New Voices aus Eybach präsentieren ein Programm mit Spirituals, Gospels und Popsongs.

Ein beeindruckendes Konzert mit über 50 Sängern von den „New Voices“ des Gesangvereins Cäcilia Eybach und der Chorwerkstatt Teck verwandelte am Samstag die evangelische Christuskirche in Eybach in einen Konzertsaal. Ein bunt gemischtes Publikum, unter dem auch einige jüngere Gäste zu sehen waren, füllte die Kirche fast bis zum letzten Platz. Der vorweihnachtliche Abend stand unter dem Motto „Lebenslicht“, durchs Programm führte Sabine Bühlmaier.

Kirchenmusik, vorgetragen auf moderne Art, ist die Passion von Chorleiter Andreas Störzer, die er zusammen mit seinen Eybacher „New Voices“ seit 2001 und dem „Jungen Chor“ der Chorwerkstatt Teck seit 2009 auslebt. Neben Musiker, Komponist und Produzent ist der engagierte Chorleiter auch Songwriter und Sänger und begeisterte in Eybach mit seinem Solo „Die Wahrheit ist ein scharfes Schwert“ aus dem Pop-Oratorium „Luther“. Aus diesem Stück stammte auch das erste Mitsinglied am Samstagabend: „Wir sind Gottes Kinder“.

Der große Chor brachte die rhythmischen Spirituals ebenso wie die gefühlvollen Balladen, Gospels oder Pop-Stücke mit viel Herz und Leidenschaft zu Gehör. Begleitet wurden die Sänger von Jürgen Starzmann am Keyboard und an der Gitarre sowie Matthias Lerch am Schlagzeug.

Klar und gefühlvoll war der Sologesang von Ira Olfers, während die wandlungsfähige Stimme von Holger Chromik sonor die Tiefen des Titels „Loved“ durchdrang. Mit Hubert von Goiserns Song „Weit weit weg“ und dem Weltklassiker „The Lion Sleeps Tonight“ zeigten die Chöre auch deutlich ihre poppige Facette, die auf großen Anklang stieß.

Ein weiteres Highlight war der „Cup Song“: Dabei erzeugten vier Sänger an einem Stehtisch mit Kunststoffbechern in einer wohl überlegten Klatsch- und Klopftechnik einen Rhythmus. Dazu kamen unterschiedliche Einsätze des in Sopran, Alt, Tenor und Bass aufgeteilten Chors. Mit dem Gospelsong „Amen“ endete ein wunderbares Klangerlebnis, das die vielen Besucher erfreut hatte.