Geislingen Sommernachtskino mit Live-Musik

Notes From The Past spielen beim Sommernachtskino.
Notes From The Past spielen beim Sommernachtskino. © Foto: Veranstalter
Geislingen / swp 23.07.2018
Die viertägige Reihe „Sommernachtskino“ beginnt am Donnerstag vor der Kulisse der Geislinger Altstadt.

Am Donnerstag beginnt das dritte Sommernachtskino in der Geislinger Altstadt.  Vor stimmungsvoller Kulisse wird vier Tage in Folge ein bunter Mix aus erfolgreichen Blockbustern und anderer cineastischer Highlights gezeigt. Dazu gibt es Livemusik von Bands aus der Region als Rahmenprogramm.

Den Anfang macht am Donnerstag der Film „Die 1000 Glotzböbbel vom Dr. Mabuse – Präsentiert vom Dodokay!“ Comedian Dodokay – bekannt durch Hits wie „Virales Marketing im Todesstern Stuttgart“ – goes Kino. Dazu hat er tief in der Filmkiste gegraben und nimmt sich für seinen ersten abendfüllenden Synchro-Film den größten deutschen Superschurken vor: Dr. Mabuse. Kaum jemand weiß heute noch, dass das längst vergessen geglaubte Verbrecher-Mastermind alle Bösewichter von Edgar Wallace wie brave Kirchengänger aussehen lässt.

Als Basis für sein Epos dient Dodokay der vom legendären Film-Großmeister Fritz Lang (Metropolis, M – Eine Stadt sucht einen Mörder) 1960 auf die Leinwand gebrachte Thriller Die 1000 Augen des Dr. Mabuse. Darin versucht Gert Fröbe (James Bond – Goldfinger) dem Phantom Dr. Mabuse auf die Schliche zu kommen, was ihn mit einem Netz von Verbrechen, Rätseln und mysteriösen Gestalten konfrontiert.

Musik macht die Band Notes From The Past. Ihre Musik ist wie eine Tasse Kaffee. Zuerst wirkt sie düster und trüb, aber nach der ersten Kostprobe wird klar: Der Kaffee wird durch Milch und die schön klingenden Dur Akkorde erhellt. Der Zucker in der Tasse kristallisiert sich als die charmante Abstimmung der beiden Gitarren und das lässige Trommeln der Percussion heraus, heißt es in der Ankündigung. „Als Sahnehäubchen wird die Stimme von Romina serviert, die im Einklang mit Manus Tönen agiert. Nach jedem Schluck vergeht die Müdigkeit ein bisschen mehr und man wird vorangetrieben von den lässigen Basslines. Und wenn man schon mal wach ist und das Hirn die Signale der Müdigkeit blockiert, kann man glatt die Geschichten genießen, die einem zu der Tasse Kaffee serviert werden.“

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel