Kirche Doppelter Abschied in Hofstett

Abschied in der Bartholomäuskirche (v. li.): Pfarrerin Stephanie Ginsbach, Hanna Schöfisch, Mesnerin Hannelore Urban, Marion Schieß und Hansjörg Frank.
Abschied in der Bartholomäuskirche (v. li.): Pfarrerin Stephanie Ginsbach, Hanna Schöfisch, Mesnerin Hannelore Urban, Marion Schieß und Hansjörg Frank. © Foto: Ernst Häge
Hofstett-Emerbuch / Von Ernst Häge 04.10.2017
Mesnerin Hannelore Urban ist in der Kirchengemeinde Stubersheimer Alb in den Ruhestand verabschiedet worden. Auch Pfarrerin Ginsbach geht.

In Gegenwart von Dekan Martin Elsässer ­verabschiedeten die Mitglieder der Kirchengemeinde Pfarrerin Stephanie Ginsbach und Hofstetts Mesnerin Hannelore Urban, die in den Ruhestand geht. Pfarrerin Ginsbach dankte „für die schönen zwei Jahre auf der Alb“, die sie erleben durfte. Sie zieht es nun nach Ulm-Böfingen.

Hannelore Urban vertrat zunächst im Jahr 2001 die damalige Mesnerin, die wegen Elternzeit fehlte. Am 10. November 2003 trat sie schließlich den Mesner-Dienst in der Hofstetter Kirche an. Pfarrerin Ginsbach erinnerte an die Aufgaben der Kirchendienerin, deren Hilfe bei Taufen, Beerdigungen, Gottesdiensten und vielem mehr gefragt war. ,,Es war keine leichte Aufgabe“, meinte die Seelsorgerin. Ginsbach würdigte die angehende Ruheständlerin für deren Engagement. ,,Ich danke Ihnen von Herzen für das, was Sie für die Hofstetter Kirche getan haben  – mit Ihrer Treue, Mühe und Liebe.“ Hansjörg Frank, Vorsitzender des Kirchengemeinderats Stubersheimer Alb, blickte neben dem Dienst als Mesnerin auch auf die Arbeit als Kirchengemeinderätin, die Hannelore Urban zwölf Jahre lang verrichtet hatte. Reichlich lobende Worte sprach dann auch Dekan Martin Elsässer über Pfarrerin und Mesnerin. Für den Dekan war Hannelore Urban eine zuverlässige Dienerin der Kirche.

 Als letzte Amtshandlung setzte Pfarrerin Stephanie Ginsbach die Nachfolgerinnen von Hannelore Urban ein. Hanna Schöfisch und ihre Tochter Marion Schieß versehen den Mesnerdienst in der Hofstetter Kirche. Hansjörg Frank dankte den beiden Frauen für deren zukünftige Arbeit.

Dann galt es, Abschied von Pfarrerin Stephanie Ginsbach zu nehmen: ,,Sie haben die weiten Wege bis von Blaubeuren auf sich genommen. Sie waren unkompliziert.“ Besonders lobte der Dekan den Kontakt zwischen Stephanie Ginsbach und deren Kollegin Maren Pahl, Pfarrerin in Schalkstetten. ,,Es war ein gutes Miteinander“, sagte der Dekan.

Der Chor der Kirchenräte brachte zum Abschied ein Ständchen in der Kirche. Wehmütig wurde es, als die ehemaligen Konfirmanden mit Begleitung der ­Gitarre ,,Es ist vorbei“, sangen. ­Pfarrerin Stephanie Ginsbach wird zukünftig in Ulm-Böfingen als Pfarrerin tätig sein. Mit einem Ständerling in der Hofstetter Schule ging die Feier bei netten Erinnerungen und reichlich ­Humor zu Ende.