Bereits seit 1981 ist das Sängertreffen fester Bestandteil des Jahresprogramms der drei Vereine aus Waldhausen, Schalkstetten und Weiler „Diese Tradition  gilt es auch in Zukunft aufrechtzuerhalten“, hatte Waldhausens Ortsvorsteher Reiner Strehle bei der Zusammenkunft im vergangenen Jahr in Schalkstetten betont. Nun begrüßten er und der Gesangverein Waldhausen im Stadelcafé ihre Sangesfreunde aus den beiden anderen Orten zur geselligen Runde. Eine Einladung, die auch gut und gerne angenommen wurde. Rund 30 Gäste zählte Strehle, darunter selbstredend Schalkstettens Vereinsboss Joachim Eberhardt. Der hatte sich übrigens trotz frostiger Temperaturen zu Fuß nach Waldhausen aufgemacht. Dabei wurde er begleitet von seinen Kindern David (5 Jahre) und Emilie (7). Auf dem gefrorenen Schnee sei die Gangart recht gut gewesen, sagte Eberhardt.

Sängertreffen soll erhalten bleiben

Die Geschichte des Treffens begann in den 1980er Jahren, als die Waldhauser Sänger einen Halt im Landgasthof „Helfenstein“ in Weiler eingelegt hatten. Das erfuhr seinerzeit auch Hans Kröner, aktiver Sänger in Weiler. Er machte den Vorschlag zu einem gemeinsamen Treffen. Seit zwölf Jahren zählen auch die Schalk­stetter Sänger zu diesem Freundeskreis. Bei den Treffen  steht die Pflege der Freundschaft und Geselligkeit an erster Stelle. So war es auch im Stadelcafé, wo man es sich bei Kaffee und Kuchen gut gehen ließ. Außer Strehle war auch Julia Sontheimer zugegen, die Dirigentin des Liederkranzes Weiler. Sie sorgte für den passenden Ton beim Bierlied, bei welchem der vergorene Gerstensaft in höchsten Tönen gelobt wurde. Für die Sänger war am Ende klar: Im kommenden Jahr geht es in Weiler weiter mit dem Sängertreffen, es wäre – ganz nach Strehles Worten – grob fahrlässig, angesichts einer solchen Resonanz diese Tradition nicht weiter zu pflegen.

Nächstes Treffen


Der Gesangverein Waldhausen trifft sich am Freitag 8. März, um 20 Uhr im Stadelcafé zur Hauptversammlung.