Markt Die Region hat viel zu bieten

Ein echter Hingucker beim Regionalmarkt: Die geschweißten Kunstwerke von Reinhold Guber.
Ein echter Hingucker beim Regionalmarkt: Die geschweißten Kunstwerke von Reinhold Guber. © Foto: Brigitte Scheiffele
Westerheim / Brigitte Scheiffele 20.06.2018

Der erste Blick: Eine kreisförmige weiß strahlende Zeltgemeinschaft mitten im Grünen. Geschweißte und geschmiedete Feuerobjekte, ziehen sich zu Beginn quer über die Ausstellungsfläche des kleinen Regionalmarktes. Reinhold Guber, der mit seiner Frau Sabine Groß aus Laichingen stammt, hat seine Kunstwerke dafür eigens aus Kehl nach Westerheim gebracht. Eine Limonaden-Manufaktur aus Ulm präsentiert daneben verlockende Essenzen, Regio-Eis aus Merklingen wird angeboten, Whisky aus Heroldstatt, Honig aus dem Biosphärengebiet, Säfte, Kräuter und Kerzen verbreiten ihren Duft.

Bilder und Kunstwerke einiger regionaler Künstler aus Nellingen (Ulla Hirschle)  Laichingen (Rose Lamparter und Gisela Jungbauer), Heroldstatt (Claus Schrag) und Westerheim (Nicole Diener) sorgen auf der anderen Seite für reges Interesse und auch Holzarbeiten von Johannes Ströhle und Johanna Wenz aus Laichingen werden bewundert.  Mit langen, massiven Holztischen sind sie angereist und haben die Mühe des Transports  nicht gescheut.

Zwei überdimensionale Sitz- und Liegebänke hat dieses Mal Stefan Rölke aus Laichingen in der Mitte des Marktplatzes aufgestellt. Drum herum ist ein Kreis aus Pflanzen und Kunstwerken gebildet. Sein Motto: Natur, Kunst und Gemütlichkeit. Der im Metallbau tätige Künstler hat daraus entstandene Objekte in ein Kunstwerk integriert. Über Takt, Fortbewegung und Weiterentwicklung soll an diesem Ort nachgedacht werden.

 Das Königshocker-Team mit 22 Beteiligten rund um Martin König, lockte heuer zum dritten Mal mit seinem Kunst- und Regionalmarkt viele Besucher auf den dazu wunderbar geeigneten Platz am Skilift Halde. Martin König selbst ist übrigens bekannt für seine massiven Hocker aus alten Buchstämmen und andere Holzarbeiten. Lebhafte Gespräche ergeben sich bis spät in den Abend und bereits zum Frühschoppen am Sonntagvormittag an allen Ständen und auch unter den Besuchern, die sich überwiegend positiv über das kreative Engagement aus der Region für die Region äußern.

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