Geislingen / Stefanie Schmidt Seit 130 Jahren stellt die WMF Kaffeemaschinen her. Auch sie gehören zum historischen Warenarchiv.

Myra-Gläser und Ikora-Vasen, Nachbildungen von berühmtem Statuen und Reproduktionen von Museums-Schätzen sind wohl die bekanntesten Objekte im historischen Warenarchiv der WMF. Doch auch die technische und gestalterische Entwicklung von Alltagsobjekten lässt sich anhand der Sammlung nachvollziehen.  So sind etwa Kaffeemaschinen aus den vergangenen 130 Jahren im Archiv erhalten – von frühen Perkolatoren für den gut betuchten bürgerlichen Haushalt bis zu Vollautomaten mit elektronischer Steuerung.

Die erste Kaffeemaschine aus dem Hause WMF kommt  1888 auf den Markt. Sie wird mit Spiritus betrieben und funktioniert nach dem Perkolator-Prinzip. Das kochende Wasser steigt in einem Zylinder nach oben und fließt schließlich über das Kaffeepulver wieder nach unten.  Bis der Kaffee fertig ist, wird der Zyklus mehrere Male wiederholt.  Ein Massenprodukt war die Maschine nicht, erläutert Archivar  und WMF-Kenner Heinz Scheiffele.  Denn Kaffee wurde damals  – zumindest in den eigenen vier Wänden – nur  in „den besseren Kreisen“ getrunken, zum Beispiel beim erlauchten Damen-Kaffeekränzchen.

Mehr zu den Kaffeemaschinen im WMF-Warenarchiv lesen Sie morgen (16. März) in der GEISLINGER ZEITUNG und im E-Paper.