Hock Der Hammel darf in seiner Herde bleiben

Lena und Hanna (rechts) freuen sich mit Tante Steffie und Opa Rolf, dass der Hammel in der ­Familie bleibt.
Lena und Hanna (rechts) freuen sich mit Tante Steffie und Opa Rolf, dass der Hammel in der ­Familie bleibt. © Foto: Ernst Häge
Schalkstetten / Ernst Häge 20.06.2018

Nach dem gelungenen Jubiläumsabend am Samstag durfte sich der Männergesangverein Schalkstetten beim Dorffest am Sonntag über bestes Festwetter freuen. Den Auftakt bildete ein schwäbischer Gottesdienst: Rund 100 Gläubige lauschten dem in Schalkstetten geborenen Pfarrer i. R. Siegfried Götz, der den Gottesdienst von der Predigt (über den barmherzigen Samariter) bis zu den  Fürbitten in breitestem Schwäbisch hielt – bis aufs Vaterunser: „Do derfet mir et schwäbisch schwätza“. Den Kirchgang im Stadel umrahmte der Posaunenchor, der  auch zum Frühschoppen aufspielte. Reißenden Absatz fand der zur Mittagszeit servierte Schweinebraten mit Holzbackofenbrot. Am Nachmittag übernahm die Trachtenkapelle Söhnstetten das musikalische Kommando.

Bei schönstem Wetter ging der Kinderlauf über die Treppe. Hier gab es keine Verlierer. Beim anschließenden Hauptlauf um den Hammel gingen 40 Paare an den Start. Beim dritten Signal standen die fünfjährige Lena und ihre elf Jahre alte Schwester Hanna auf dem Treppchen, beides Enkel von Schäfer Rolf Fetzer. Und so durfte der Hammel, den Fetzer seit Jahrzehnten als Hauptpreis zur Verfügung stellt, heuer in seiner Herde bleiben.

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