Geislingen an der Steige Den Franziskusweg entlang

Geislingen an der Steige / ANNI SCHWEIZER 29.06.2013

Die Wanderung des Altenstädter Jahrgangs führte zu einem Kleinod des deutschen Spätbarocks: zur Wallfahrtskirche "Ave Maria" in Deggingen. Die Gruppe wanderte über den Franziskusweg, der die Jahrgänger mit zehn Tafeln mit Strophen des Sonnengesangs des Franz von Assisi begleitete.

In einer Umgebung von seltenem Reiz fügt sich die "Perle" des Oberen Filstal, die Wallfahrtskirche, in ein wunderschönes Landschaftsbild ein. Die ganze Schönheit zeigte sich erst im Innern: reiche Stuckornamentik, kunstvolle Gemälde und als Prunkstück der Hochaltar mit dem Gnadenbild aus dem 15. Jahrhundert. Die Jahrgängler konnten sich dieser Schönheit nicht entziehen. In der "Kapelle zu den sieben Schmerzen" wurden Kerzen angezündet, an die verstorbenen Jahrgänger gedacht und für die Kranken um Genesung gebeten.

Über den Franziskusweg wanderte die Gruppe zu der 200 Meter höher gelegenen ursprünglichen Marienverehrung "Alt Ave".

Auf dem Franziskuspfad ging es weiter mit herrlichen Ausblicken nach Deggingen und Umgebung, durch blühende Wiesen und Wacholderheiden, wo die Orchideen in voller Pracht standen - dies machte die Wanderung zu etwas Besonderem.

Im Schützenhaus in Reichenbach ließen die Teilnehmer den Wandertag gemütlich mit Gesang ausklingen.