Geislingen Zu Besuch bei Jim Knopf

Die Gruppe Selbsthilfe-Krebs-Geislingen hat einen Ausflug nach Augsburg unternommen.
Die Gruppe Selbsthilfe-Krebs-Geislingen hat einen Ausflug nach Augsburg unternommen. © Foto: Hartmut Schäfauer
Geislingen / SWP 15.11.2018

Die Fuggerstadt Augsburg war jüngst das Ziel  der Selbsthilfe-Krebs-Geislingen. Mit dem Zug startete die Gruppe bereits am frühen Morgen von Geislingen über Ulm nach Augsburg. Hauptziel war am Nachmittag die Augsburger Puppenkiste, die das Stück „Frau Holle“ zeigte. Die Kinder waren von der Geschichte hellauf begeistert und die Erwachsenen wurden wieder in ihre  Kindheit zurückversetzt. Die Wahrheit an dem Märchen lag darin, dass die Liese die Betten der Frau Holle so gut schüttelte, dass tagsdrauf der erste Schneefall einsetzte.

Wiedersehen mit den Stars

Im Museum der Puppenkiste gab es ein Wiedersehen mit den Marionetten-Figuren vieler weiterer Abenteuer. Allseits bekannt sind Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer mit ihrer legendären Lok Emma, die in Lummerland und sonst wo auf der Welt ihre Kreise zog. Auch das Urmel mit Frau Wutz, dem Professor Habakuk sowie König Pomponell haben Geschichte geschrieben. Und der sprechende Kater Mikesch wollte in der großen weiten Welt nach Arbeit suchen.

Bereits am Vormittag hatte die Gruppe bereits die Fuggerei besucht, die älteste Sozialsiedlung der Welt. Jakob Fugger der Reiche stiftete 1521 die Wohnsiedlung für bedürftige Bürger Augsburgs. Die Jahreskaltmiete für eine Wohnung beträgt noch immer den Nominalwert eines Rheinischen Guldens (aktuell 88 Cent) sowie täglich drei Gebete für den Stifter und dessen Familie. In der abgeschlossenen Siedlung gibt es 67 Häuser und in den 140 Wohnungen leben derzeit 150 Menschen.

Am Abend ging es wieder zurück mit dem Zug nach Geislingen.

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