Sie freuen sich: die beiden Solotrompeter des Staatsorchesters Stuttgart, Alexander Kirn, und des SWR-Orchesters, Jörge Becker, sowie ihre Kollegen Christof Skupin und Andreas Spannbauer. Martin Hueber, Organisator der Geislinger Konzertreihe „Kultur im Gewölbe“ hat sie für Freitag nach Geislingen eingeladen. Dazu kommt noch der Organist ­Ulrich Walddörfe.

Für den Auftritt in Geislingen besondere Stücke ausgesucht

„Ein Konzert mit so einem Programm ist selten“, stellt Spannbauer fest, „wir haben gute Stücke gefunden.“ Dem Klangkörper einer solchen Besetzung fehlen naturgemäß die tiefen Töne.Doch für ihren Auftritt in Geislingen haben sich die Musiker ganz besondere Stücke herausgesucht.

Nur Vivaldi klingt klassisch und in festlichem D-Dur

Die üblichen Stücke für Orgel und Trompete, die landauf landab gern gespielt und gehört werden, kommen am Freitag eher nicht zu Gehör. Eine Ausnahme bildet das Vivaldi-Stück, das sich Hueber gewünscht hat, weil es ihn als Musiker lange Zeit begleitet hat. Er erklärt: „Da erklingen die Trompeten ganz klassisch, in festlichem D-Dur.“

Signal aus „Tristan und Isolde“ wird erklärt

Kirn, Becker, Skupin und Spannbauer sind von Huebers Konzert, das Publikum mit interessanten Geschichten rund um die Werke im Wortsinn hellhörig zu machen, angetan. Zum Beispiel stehen Trompetensignale auf dem Programm: Das Geislinger Publikum wird unter anderem das Sig­nal aus der Wagner-Oper „Tristan und Isolde“ hören und mehr darüber erfahren, warum es ausgestoßen werden muss.

Freitag, 20 Uhr, in Sankt Maria, Geislingen

Das Konzert unter dem Titel „Virtuose Trompetenmusik“ findet am Freitag in der katholischen Kirche Sankt Maria statt und beginnt um 20 Uhr.

Mehr darüber finden Sie in der Mittwochsausgabe (13. März) der GEISLINGER ZEITUNG