Auch über Ostern fanden durch den städtischen Gemeindevollzugsdienst (GVD) wieder intensive Kontrollen in Geislingen bezüglich der Einhaltung der Kontaktbeschränkungen statt, die in der Corona-Verordnung der Landesregierung festgelegt sind. Die Verstöße verteilten sich über das ganze Stadtgebiet, teilt die Stadtverwaltung auf Anfrage mit. Speziell am Osterwochenende lag der Fokus der Kontrolleinsätze insbesondere auf den beliebten Ausflugszielen in der Stadt wie Burgruine Helfenstein, Geiselstein/Schildwacht/Ostlandkreuz, Ödenturm, Dreimännersitz und Vögelestal.

Personen in Gruppen und auf Spiel- und Bolzplätzen

Insgesamt haben die zwei jeweils dreiköpfigen GVD-Teams am Osterwochenende binnen fünf Tagen 16 Verstöße gegen die Corona-Regeln in Geislingen festgestellt sowie eine Straftat aufgedeckt, die sich wie folgt auf die Ostertage aufteilten. Von Gründonnerstag bis Ostermontag wurden mehrere Gruppen mit drei bis sechs Beteiligten aufgelöst. Zudem missachteten Menschen die Sperrung von Bolz- und Spielplätzen.

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Kontrollen in Geislingen: Cannabis-Konsum geahndet

Außerdem trafen die Kontrolleure am Donnerstag jemanden beim Konsum und im illegalen Besitz von Cannabis an. Die Person roch laut der Mitteilung sehr stark nach Marihuana, weshalb Personalien überprüft und die Polizei hinzugezogen wurde.

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Die Masse aller Osterausflügler und Spaziergänger hielt sich aber der Mitteilung zufolge am Osterwochenende diszipliniert an die Abstandsgebote sowie die Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum: „Es freut uns sehr, dass sich die meisten Bürgerinnen und Bürger auch an Ostern an die Vorgaben zur Kontaktminimierung gehalten habe“, sagt Ordnungsamtsleiter Philipp Theiner. „Wir werden aber auch weiterhin unsere Kontrollen durch den Gemeindevollzugsdienst im Stadtgebiet im engen Schulterschluss mit der Polizei fortsetzen, solange die Kontaktbeschränkungen im Land noch in Kraft sind.“