Im Rahmen der Abstrich-Aktion bei einer vierten Klasse der Uhlandschule in Geislingen wurde ein Kind positiv auf das Corona-Virus getestet. Dies teilte das Gesundheitsamt Göppingen am Freitagvormittag mit. Die Tests wurden veranlasst, nachdem ein Kind der Schulklasse zuvor in Zusammenhang mit einer privaten Veranstaltung in Schwäbisch Gmünd an Covid-19 erkrankte.

Corona an Uhlandschule in Geislingen: 22 Personen getestet

Die übrigen Befunde bei der Abstrich-Aktion am Mittwoch, 29.7.20, waren negativ. Insgesamt wurden 20 Kinder und zwei Lehrkräfte auf das Virus getestet.
Sowohl die Schüler der betroffenen vierten Klasse sowie die Lehrkräfte wurden von der zuständigen Ortspolizeibehörde auf Empfehlung des Gesundheitsamtes für zwei Wochen in Quarantäne versetzt. Trotz der negativen Abstriche der übrigen Personen handelt es sich bei diesen um Kontaktpersonen ersten Grades, da die Klassenkameraden in den vergangenen Tagen untereinander mindestens 15 Minuten engen Kontakt hatten.
Eine andere vierte Klasse der Uhlandschule befindet sich bereits vorsorglich in Quarantäne, nachdem am 21.7.20 Abstriche von Schülern und einer Lehrerin genommen wurden. Dieser Fall steht nicht mit dem aktuellen in Verbindung, erklärt eine Sprechern des Landratsamts auf Nachfrage der GZ. Bisher seien dem Gesundheitsamt in diesem Zusammenhang außerdem keine weiteren Fälle gemeldet worden.
Dass sich das Corona-Virus innerhalb einer Schulklasse weiterverbreitet, wurde nun im Landkreis Göppingen schon zum zweiten Mal nachgewiesen: Mitte Juli wurde in der Wilhelm-Busch-Schule in Göppingen schon einmal eine Übertragung innerhalb einer Klasse festgestellt. Da nun eine Infektion weiterer Personen zu befürchten ist, wurde die Anordnung der Quarantäne laut Gesundheitsamt notwendig.