Cafe Café Wunderbar geht wieder in Betrieb

Die Gäste – im Bild vom Betreuten Wohnen – freuen sich am Mittwoch über die netten ehrenamtlichen Bedienungen (von links) Gisela Schlegel, Heidi Hägele, Charlotte Kraus und Doris Fischer. Foto: Claudia Burst
Die Gäste – im Bild vom Betreuten Wohnen – freuen sich am Mittwoch über die netten ehrenamtlichen Bedienungen (von links) Gisela Schlegel, Heidi Hägele, Charlotte Kraus und Doris Fischer. Foto: Claudia Burst © Foto: Claudia Burst
Geislingen / Claudia Burst 14.10.2016

Diese Woche war Probewoche. Montag bis Mittwoch hatte das Geilinger Café WunderBar – sozusagen inoffiziell – geöffnet. „Wir wollten schauen, wie es klappt. Oder ob noch Kleinigkeiten zu erledigen sind“, erzählt Gisela Schlegel.

Schnell hatte es sich jedoch sowohl im Pflegeheim des Samariterstifts als auch im Betreuten Wohnen und gleich noch in der Nachbarschaft herumgesprochen, dass das Café zu neuem Leben erwacht ist: An allen drei Tagen waren sämtliche Tische die ganze Zeit über besetzt. „Wir sind gleich ganz schön ins Schwitzen gekommen“, erzählt Schlegel, freut sich aber über das Interesse der Leute. Bis Ende Januar 2015 hatte die Lebenshilfe das Café betrieben, die Umsätze hatten seinerzeit nicht mehr die Kosten gedeckt.

Ab morgen, Sonntag, geht es offiziell los. Weil sich sage und schreibe 23 Ehrenamtliche dazu bereit erklärten, sich für den Neustart des Cafés WunderBar einzusetzen, wird die Begegnungsstätte in Zukunft dreimal pro Woche geöffnet haben: Jeden Dienstag, Donnerstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr gibt es eine Auswahl frischer Bäckerkuchen sowie vielerlei Kaffeesorten, Tee oder kalte Getränke.

Die Räumlichkeiten sowie Schrank, Kaffeemaschine, sämtliches Geschirr sind gründlich geputzt und gespült worden, auf den anthrazitfarbenen Tischen lächeln Alpenveilchen die Gäste an und an den Wänden hängen Bilder der Amstetter Künstlerin Ingrid Baur. Durch die vollverglaste Außenwand strahlt die Sonne und leuchtet auf den roten Stühlen.

Hinter dem Tresen weist Charlotte Kraus die beiden Damen Doris Fischer und Heidi Hägele in den Umgang mit der WMF-Kaffeemaschine ein. Charlotte Kraus war vor ihrem Ruhestand Hauswirtschaftsleiterin und weiß, worauf es zu achten gilt. Sie und Gisela Schlegel sind jetzt am Anfang immer mit vor Ort, um die anderen Helfer anzuleiten, das heißt, ihnen zu zeigen, wo was ist, wie was funktioniert oder welche Vorschriften zu beachten sind.

Alle 21 Mitstreiter sind voll motiviert, weiß Gisela Schlegel, und hofft, dass dies auch so bleibt. „Von den Gästen kamen jedenfalls diese Woche schon viel Lob und nette Worte, das baut auf“, erzählt sie und Heidi Hägele meint sogar: „Ich würde gern noch öfter hier mithelfen als nur alle zwei Wochen. Ich brauche den Umtrieb.“ Doris Fischer findet es „wunderbar, dass das WunderBar wieder in Betrieb kommt.“ Deshalb hat sich die ehemalige Rathausmitarbeiterin auch dafür entschieden, beim Café mitzuhelfen.

Alle rechnen damit, dass dort am Sonntag ab 14 Uhr richtig Trubel ist. Darum haben Gisela Schlegel und Charlotte Kraus außer sich selbst gleich vier weitere Ehrenamtliche eingeteilt. Die Gäste können also kommen, der Service ist gewappnet.

Die Helfer des Cafés WunderBar

Ehrenamtliche: Folgende Helfer setzen sich ehrenamtlich für das Café WunderBar ein: Gisela Schlegel, Charlotte Kraus, Sabine Brühl, Elisabeth Biesinger, Barbara Carow, Doris Fischer, Gerti Frey, Heidi Gansloser, Marianne Grieser, Heiderose Hägele, Ingeborg Herzog, Adolf Hübler, Gisela Hübler, Roswitha Köberl, Isolde Krämer, Frieda Krüger, Barbara Sänger, Elke Schimko, Renate Schneider, Liane Staub, Adele Sterbitchi, Rosemarie Tippelhofer und Rose Wolf.

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